Nachrichten Baunatal - Soziale Stadt Baunsberg

Bewohner des Wohngebietes Baunsberg in Baunatal können eigene Projekte für Ihr Quartier entwickeln und fördern lassen

(Baunatal) Projekt Verfügungsfonds startet im Wohngebiet Baunsberg. Interessierte können Maßnahmen beantragen – Förderung bis zu 500 Euro.

Mit der Einführung des Verfügungsfonds „Aktiv im Wohngebiet Baunsberg“ startet ein weiteres Projekt im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt. Der Verfügungsfonds ist ein Instrument, um kleinere Maßnahmen von Bewohnerinnen und Bewohnern oder im Programmgebiet wirkenden Akteuren kurzfristig und unbürokratisch zu unterstützen.
Ziel ist es, dass Bewohnerinnen und Bewohner des Wohngebiets Baunsberg ihre Interessen selbst formulieren und sich aktiv beteiligen. Es soll freiwilliges Engagement vor Ort ermöglicht und unterstützt werden.
Außerdem werden Maßnahmen im Rahmen des Verfügungsfondsschnell sichtbar.

Bis zu 500 Euro können jeweils für ein Projekt im Wohngebiet Baunsberg beantragt und bewilligt werden.

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Insgesamt stehen jährlich 4000 Euro im Verfügungsfonds „Aktiv im Wohngebiet Baunsberg“ zur Verfügung. Eine Jury wählt die Projekte aus und entscheidet über die Verteilung des Geldes. Sie setzt sich zusammen aus fünf Personen aus der Lenkungsgruppe für das Programm Soziale Stadt sowie dem Bürgermeister oder der Ersten Stadträtin als Vorsitzende.

Anträgestellen können grundsätzlich alle Bewohner und Bewohnergruppen, Initiativen, Vereine, Einrichtungen und Verbände, die im Wohngebiet leben und arbeiten oder sich für das Wohngebiet engagieren.
Vorrangig werden Aktivitäten gefördert, die Menschen zusammen bringen, die Stadtteilkultur und Nachbarschaftstärken, die Bewohner aktiv einbeziehen und der Verbesserung des Wohnumfelds dienen. Also Mitmachaktionen, Workshops, Wettbewerbe, öffentliche Veranstaltungen und vieles mehr.

Wer Informationen benötigt oder einen Antrag stellen will, wendet sich zunächst an die Stadtteilmanagerin, Doreen Köhler im Stadtteilzentrum Baunsberg. Gemeinsam wird die Projektidee konkretisiert und der Antrag bearbeitet.

Nach der Antragstellung folgt die Vorstellung der Idee in der Jury für den Verfügungsfonds. Wird dem Antrag zugestimmt, erfolgt ein Förderbescheid durch die Stadt Baunatal und das Projekt kann umgesetzt werden.
Grundlage für die Antragstellung ist die Satzung zum Verfügungsfonds, die vom Magistrat der Stadt Baunatal beschlossen wurde. Die Satzung kann auf der Homepage der Stadt Baunatal eingesehen werden. Auch ein Flyer mit Informationen zum Projekt steht dort zum Download zur Verfügung.
Kontakt:
Doreen Köhler, Bornhagen 3, Tel. 0561/4992-366, stm-baunsberg@stadt-baunatal.de

Förderpogramm Soziale Stadt in Baunatal

Bereits im Jahr 2015 wurde das Wohngebiet Baunsberg in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen.
Das Städtebauförderprogramm unterstützt die Aufwertung von Wohngebieten mit städtebaulichen Investitionen und gemeinschaftlichen Aktionen. Ziel ist dabei, die Lebensbedingungen der Menschen und das Image des Wohngebietes positiv zu verändern. Die Umsetzung der Projekte erfolgt schrittweise über eine Laufzeit von zehn Jahren. Grundlage ist das Integrierte Handlungskonzept(IHK), das zusammen mit den Akteuren am Baunsberg erarbeitet und von der Stadtverordnetenversammlung im Februar 2015 beschlossen wurde.
Im zurückliegenden Jahr wurden wieder viele Projekte im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ abgeschlossen. So wurde beispielsweise das umfangreich sanierte und umgebaute Kinder- und Familienzentrum in den Räumen des ehemaligen Kirchenzentrums eingeweiht.
Fertiggestellt wurden auch der Bolzplatz an der Akazienallee und der Spielplatz an der Dachsbergstraße.
Nach einer Ruhephase wird der mit Hybridrasen ausgestattete Bolzplatz ab diesem Frühjahr ganzjährig bespielbar sein, der genaue Eröffnungstermin des Platzes wird noch bekanntgegeben. Mit Aktionen und baulichen Veränderungen belebt werden soll zudem die Obstbaumwiese mitten im Wohngebiet.
An der Birkenallee entstehen derzeit mit dem Pilotbau der Wohnungsgesellschaft (GWH) 26 sozial geförderte Wohnungen, weitere Ergänzungsbauten sollen in den nächsten
Jahren folgen.
Die beiden Stadtteilmanager Doreen Köhler und Stephan Wagner koordinieren und organisieren den Prozess zur Weiterentwicklung des Wohngebiets Baunsberg. Ihre Aufgabe ist es unter anderem, die verschiedenen Akteure am Baunsberg, darunter Gewerbetreibende und Bewohner, in diese verschiedenen Prozesse im Wohngebiet mit einzubinden.
Text und Fotos
Magistrat der Stadt Baunatal
www.baunatal.de


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