Große und kleine Bewohner des Stadtteils erfüllten das Haus am Eröffnungstag mit Leben.

Kinder- und Familienzentrum nach Umbau feierlich eröffnet
Seinem Namen wurde das Kinder- und Familienzentrum Baunsberg bereits bei der offiziellen Einweihung am Samstag gerecht: Hunderte große und kleine Bewohner des
Wohngebiets strömten zum Gelände des Stadtteilzentrums, wo neben der Eröffnung des neuen Zentrums auch das traditionelle Stadtteilfest gefeiert wurde.
Bevor sich die zahlreich erschienenen Besucher beim Rundgang durch das Kinder- und Familienzentrum selbst von den gelungenen Umbaumaßnahmen überzeugen konnten, begrüßte Bürgermeister Manfred Schaub die Gäste, darunter Vertreter des städtischen Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung, sowie Pfarrer Dirk Muth von der evangelischen Kirchengemeinde Altenbauna, ehemalige Mieterin des Gebäudes.

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Das neue Kinder- und Familienzentrum wurde feierlich eingeweiht.

Vor drei Jahren hatte die Stadt das Gebäude von der evangelischen Kirche gekauft. In drei Bauabschnitten wurde es seit 2015 umgebaut und modernisiert, und zwar „immer im laufenden Betrieb. Es ist großartig, was dabei herausgekommen ist – ein Haus für alle Generationen, das mehrere soziale Einrichtungen unter einem Dach beherbergt“, stellte der Bürgermeister fest. Das Gebäude sei jahrzehntelang sozialer Mittelpunkt für die Menschen am Baunsberg gewesen, diese Tradition führe man fort. Er wies darauf hin, dass der Umbau im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt erfolgt sei, in das das Wohngebiet Baunsberg vor zwei Jahren aufgenommen wurde. In den kommenden Jahren sollen durch zahlreiche Projekte und Maßnahmen die Lebensbedingungen für die Menschen im Stadtteil weiter verbessert werden. Bei vielen Bürgerbeteiligungen werden die Bewohner in alle Vorhaben einbezogen. „Das alles sorgt dafür, dass der Begriff Soziale Stadt mit Leben erfüllt wird“, so der Bürgermeister.

Sein Dank galt allen am Umbau Beteiligten sowie Pfarrer Muth für die gute Zusammenarbeit.
Im Anschluss begann das Stadtteilfest mit einem bunten Programm, das u.a. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtteilzentrums, der Kitas Birkenallee, Bornhagen und Abenteuerland sowie des Horts FlicFlac vorbereitet hatten.
Mit Informations- und Aktionsständen waren u.a. bdks, Diakonie, Johanniter Jugend und der Baunataler DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club) vertreten, mit dabei waren auch die Schulen im Wohngebiet. Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätten am Baunsberg bekamen für ihre Auftritte viel Applaus, es gab Spielstände und viele kulinarische Köstlichkeiten.
So hatten Mütter der Kinder aus den Einrichtungen Kuchen gebacken, es gab Bratwurst, vegetarische Gerichte und vieles mehr. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Kasseler Musiker Herr Müller.
Kinder- und Familienzentrum Baunsberg
Im neuen Kinder- und Familienzentrum sind als Kerneinrichtungen das Stadtteilzentrum Baunsberg, die Kita Birkenallee, der Elternvereinskindergarten Abenteuerland und die Kita Bornhagen untergebracht. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem Wohngebiet sind in den neuen Räumen vielseitige Veranstaltungen und Aktionen für die ganze Familie und weitere Projekte geplant.
Gemäß des afrikanischen Sprichwortes „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“ können Familien, die Kerneinrichtungen und die engagierten Kooperationspartner wie Friedrich-Ebert-Schule, Hort Flic Flac, die ev. Kirche und viele andere gemeinsam dieses Zentrum nutzen, um den Baunsberg noch familien- und lebensfreundlicher zu gestalten.

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Mitarbeiterinnen der Einrichtungen knüpften symbolisch ein Netzwerk.

Die neue Raumaufteilung sieht u.a. drei Gruppenräume, eine Küche, Personalräume, Sanitärräume für Kinder, Personal sowie barriefreie für Behinderte, einen neu gestalteten Eingang und zwei Räume für Gruppenangebote des Stadtteilzentrums sowie die Neugestaltung des großen Saals einschließlich Empore vor. Eingebaut wurden neue Decken, Bodenbeläge, Fliesen, Sanitärleitungen. Des Weiteren wurden Fenster und Türen entsprechend der Vorgaben der Denkmalpflege, ebenso die elektrischen Anlagen erneuert.
Die Kosten für das gesamte Projekt betragen rund 1,3 Millionen Euro, davon wurden rd. 570.000 Euro durch das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt gefördert. Eine weitere
inhaltliche Förderung von 13.000 Euro und die Auszeichnung als Familienzentrum erhielt das Kinder- und Familienzentrum vom Land Hessen für die Koordination und
das Programm.

Text & Foto
Magistrat der Stadt Baunatal
www.baunatal.de

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