Baunatal Landkreis Kassel Senioren Stadtgesellschaft

30 Jahre Seniorenarbeitskreis Baunatal

Bauantal | Stadtverwaltung Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Seniorenarbeitskreis Baunatal wurde vergangene Woche zur Feierstunde in das Bauantaler Rathaus eingeladen. „Uns alle in Baunatal in der Seniorenarbeit Tätigen eint das Ziel, die Lebensqualität älterer Menschen verbessern zu wollen und uns für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit einzusetzen“.

Mit diesen Worten brachte Wolfram Meibaum, Vorsitzender des Senioren-Arbeitskreises (SAK), einen Anspruch auf den Punkt, dem die Mitglieder des SAK seit mehr als 30 Jahren gerecht werden. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des städtischen Gremiums hatte der SAK- pandemiebedingt mit einem Jahr Verspätung vergangene Woche zur Feierstunde ins Rathaus eingeladen. Für den musikalischen Rahmen sorgte mit seinem Akkordeon Welf Kerner.

Jeder dritte Baunataler ist über 60 Jahre alt

Eine Interessenvertretung für ältere Menschen und Ansprechpartner und Beratungsorgan für die städtischen Gremien – das wird der SAK auch in Zukunft bleiben, denn die Stadtgesellschaft wird immer älter: „Jeder dritte Baunataler ist über 60 Jahre, acht Prozent sind sogar über 80 Jahre. Und für 2035 sagt die Statistik voraus: Fast 40 Prozent sind über 60 und mehr als zehn Prozent über 80“, führte Wolfram Meibaum aus.

Dies sei vor allem eine demografische Herausforderung für das zukünftige Handeln auf kommunaler Ebene. Eng verzahnt ist der Arbeitskreis, dem 30 Vertreter verschiedener Institutionen angehören, mit der Stadtverwaltung. So ist Hans-Joachim Botthof von der Leitstelle Älterwerden gleichzeitig SAK-Geschäftsführer.
Einen regelmäßigen Austausch gibt es auch mit der Verwaltungsspitze. Im Namen von Bürgermeisterin Manuela Strube und Erstem Stadtrat Daniel Jung begrüßte Wolfram Meibaum stellvertretend für alle Gäste aus Vereinen, Kirche, Politik und Wirtschaft Helga Engelke, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Hessen, Vize-Landrätin Silke Engler, Horst Heussner, Vorsitzender des Kreis-Senioren-Beirats, sowie Ilona Friedrich, Bürgermeisterin und Sozialdezernentin der Stadt Kassel, die die Festrede hielt.

Dank für langjährige Mitglieder des Seniorenarbeitskreis

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Stadtverordnetenvorsteher Reiner Heine, Bürgermeisterin Manuela Strube, die Kasseler Bürgermeisterin Ilona Friedrich und Seniorenarbeitskreis Vorsitzender Wolfram Meibaum am Beginn der Feierstunde

„Wir haben in unserer Stadt einen sehr aktiven Senioren-Arbeitskreis“, stellte Manuela Strube fest. Ihr besonderer Dank galt den langjährigen Vorstandsmitgliedern Wolfram Meibaum, Herbert Engel und Egon Bader. „Ihr Engagement steht exemplarisch für das soziale Miteinander in unserer Stadt. Sie machen das alles mit viel Herzblut, und Sie nehmen ja auch noch weitere wichtige ehrenamtliche Tätigkeiten wahr und vernet-zen den SAK mit zahlreichen anderen Institutionen und Akteuren in unserer Stadt“, sagte sie.

In ihren Grußworten gratulierten auch Helga Engelke und Silke Engler dem Baunataler SAK zu seiner erfolgreichen Seniorenarbeit. Diese sei aufregend und spannend zugleich, stellte Helga Engelke fest. Wichtig sei, immer auch die Menschen mit einzubeziehen, die mit wenig Rente auskommen müssen, sagte sie.
Baunatals ehemalige Bürgermeisterin Silke Engler überbrachte als Vize-Landrätin die Glückwünsche des Landkreises. Doch die Teilnahme an der Feierstunde sei ihr auch ein persönliches Anliegen, denn schließlich habe sie 15 Jahre die Arbeit des SAK in Baunatal mit begleitet. Im Landkreis werde die Seniorenarbeit in vielen Bereichen gefördert, sagte sie und nannte als Beispiele das Forum Tagespflege, den Arbeitskreis Heimleitung und die auch in Baunatal erfolgreich tätige Demenzstelle Barke. „Der Landkreis Kassel soll eine gute Heimat für alle Menschen sein, und das lebt von der Mitarbeit der einzelnen Kommunen“, unterstrich die Vize-Landrätin.

Festvortrag von Ilona Friedrich

In ihrem Festvortrag unter der Überschrift „Auf dem Weg in eine altersgerechte Stadt für alle“ setzte Ilona Friedrich den Schwerpunkt auf die Verantwortung der städtischen Politik und Verwaltung. „Die Frage ist, wie wollen wir uns für die Zukunft aufstellen? Dafür braucht es neben der wichtigen Arbeit der Ehrenamtlichen vor allem Planung, Beratung und Koordination in den Verwaltungen“, führte sie aus. Ihr Wunsch in den einzelnen städtischen Quartieren sei es, dass die Sorge und Mitverantwortung für die älteren und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen wächst und lebendige Nachbarschaften entstehen. „Dies wird uns alle bereichern“, fügte Ilona Friedrich hinzu.
Anschließend ehrten die Bürgermeisterin und Wolfram Meibaum Ines Simon für ihre 23-jährige und Agnes Krieger für ihre 20-jährige Mitgliedschaft im Arbeitskreis. Für ihr jahrzehntelanges Engagement im SAK gab es einen bunten Frühlingsstrauß.

Text & Foto (V.i.S.d.P)
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