Zwischenbilanz Energieeinsparung bei der Stadt Baunatal

Zwischenbilanz Energieeinsparung bei der Stadt Baunatal

Baunatal | Stadtverwaltung Nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und der daraus resultierenden Gasmangellage sind die Kommunen und die Privathaushalte vom Bund aufgefordert, insgesamt 15% Energie über den Winter einzusparen. Damit soll einerseits ein Energieengpass im Winter vermieden und andererseits der Geldbeutel durch explodierende Energiekosten geschont werden.

Schließung des Sportbades trägt maßgeblich zur Energieeinsparung bei

Mit 108 Liegenschaften, darunter Großverbraucher wie dem Rathaus und dem AquaPark, ist die Stadt Baunatal ein Großabnehmer von Energie in Form von Strom und Wärme. Die gestiegenen Energiepreise fallen dadurch auch im städtischen Haushalt besonders ins Gewicht. 15% Energie einzusparen ist auch für eine Kommune keine einfache Aufgabe, weshalb ein Bündel an Maßnahmen beschlossen wurde, um das bundesweite Ziel zu erreichen.


Insgesamt verbrauchen die städtischen Liegenschaften (ohne Straßenbeleuchtung) in einer Wintersaison von Oktober bis März im Durchschnitt rund 7,6 Mio. kWh an Wärmeenergie und 2,9 Mio. kWh an elektrischer Energie. Um also das 15%-Ziel zu erreichen, müssten 1,14 Mio. kWh Wärmeenergie und 0,435 Mio. kWh Strom eingespart werden. In den Sporthallen und Sportplatzgebäuden wurden die Temperaturen um 2 Grad Celsius abgesenkt und die Nutzer zum Stromsparen aufgerufen. In diesem Bereich konnten so beim Strom die 15% bereits erreicht werden, wohingegen die Wärmeeinsparung noch nicht ausreichend ist. Die Zahlen lassen jedoch den Rückschluss zu, dass das Engagement der Baunataler Vereine und Verbände große Erfolge zeigt.

Besonders beim Blick auf den AquaPark wird das deutlich: Die vorübergehende Schließung des Sportbades sollte einen großen Beitrag zum Erreichen der Sparziele von Wärmeenergie und Strom leisten. Dies wurde im Wärmebereich deutlich übertroffen, sodass hier eine bisherige Einsparung von 1,1 Mio. kWh verzeichnet wird. Das entspricht beinahe der gesamten Einsparvorgabe für die Stadt Baunatal.
Ebenfalls gespart wird bei der Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser. So bleiben während der Wintermonate einzelne Häuser geschlossen und die Nutzung konzentriert sich auf die übrigen Standorte. Bisher kann eine Einsparung von etwa 25.000 kWh Wärme sowie 1.000 kWh Strom verzeichnet werden.
Die Verwaltungsgebäude der Stadt Baunatal in Altenbauna (Rathaus) und Rengershausen sowie die Büroräume der Betriebshöfe in Altenbauna und Großenritte erreichen eine Einsparung von 96.000 kWh Wärme und rund 27.000 kWh Strom.
Nach der Hälfte der Wintermonate lässt sich somit eine Gesamteinsparung von knapp 1,3 Mio. kWh Wärmeenergie sowie 0,205 Mio. kWh Strom in den städtischen Liegenschaften verzeichnen. Das 15%-Ziel der Wärmeeinsparung wird somit voraussichtlich erreicht – beim Strom ist dies mit viel Disziplin ebenfalls möglich.

„Es ist gut zu sehen, dass die gemeinsamen Anstrengungen sich auszahlen und die Maßnahmen eine so gute Wirkung zeigen“, freut sich der Erste Stadtrat Da-niel Jung. „Es ist wichtig, dass wir jetzt dranbleiben und bei allen Maßnahmen auch daran denken, dass die Sparziele nicht nur zur Energiesicherheit beitragen, sondern sich auch positiv für die Umwelt und den städ-tischen Haushalt auswirken. Besonders den Vereinen und Baunataler Bürgerinnen und Bürgern möchte ich für ihr Engagement danken“, so Jung abschließend.

Text & Foto (V.i.S.d.P)
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Telefon: 05 61 / 49 92 -0
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3 Gedanken zu “Zwischenbilanz Energieeinsparung bei der Stadt Baunatal

  1. was ist mit der Legionellen Belastung in der Langenberghalle? Welche doch wahrscheinlich durch die Temperaturabsenkung endstanden ist? Warum wurde nur in 2 von 4 Duschen gemessen? Warum wurde noch nirgends darüber Berichtet. Wie können trotz dieser Belastung noch einige nicht kleine Veranstaltungen dort stattfinden?

    1. Wir geben diese Fragen an den Autor (Stadtverwaltung Baunatal) weiter zur Beantwortung…

    2. Hallo Herr Buntenbruch,

      bei der Untersuchung wurde der technische Maßnahmenwert geringfügig überschritten und im Rahmen der Betriebspflicht alle notwenidigen Maßnahmen getroffen. Die Ursache war ein technischer Defekt an der Warmwasserinstallation. Nach der Beseitigung des Problems wird eine Nachpebrobung durchgeführt und danach die Warnhinweise in der Halle abgenommen. Die Bitte, dass die Duschen besonders bei bestehenden Atemwegserkrankungen nicht zu nutzen sind, sind eine Sicherheitsmaßnahme. Für gesunde Menschen besteht kein Risiko. Überprüfungen des Trinkwassers gehören zu den städtischen Routinen und der Befund in der Langenbergsporthalle zeigt, dass das Sicherheitssystem gut funktioniert. Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich gerne an mich direkt: lars.koch@stadt-baunatal.de

      Beste Grüße
      Lars Koch

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