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Stadt Baunatal – der große Jahresrückblick der BN 2018 – Teil 1

(Baunatal) Ein bewegendes Jahr liegt hinter uns in der Stadt Baunatal – hier die wichtigsten Themen im Rückblick von der Redaktion der Baunataler Nachrichten (BN). Heute mit dem ersten Teil – Politk und Stadtentwicklung

Plötzlicher Tod von Bürgermeister Manfred Schaub

Im Mai des vergangenen Jahres hat für einen Moment die Stadt Baunatal stillgestanden: Unser Bürgermeister Manfred Schaub war plötzlich verstorben. Diese Nachricht hat viele Menschen in der Stadt selbst aber auch in der ganzen Region tief getroffen.

Baunatal, Stadt Baunatal, Bürgermeister Manfred SchaubAus seinen Visionen von einer innovativen, modernen und zukunftsorientierten Stadt wurden klare Vorstellungen und Ideen, denen konkrete Planungen und daraus zielgerichtete Umsetzungen folgten: Manfred Schaub hat die Stadtentwicklung während seiner 13-jährigen Amtszeit, gemeinsam mit den städtischen und politischen Gremien, erfolgreich und nachhaltig weiter vorangebracht.

Die Baunataler verlieren mit ihm im besten Sinne einen „Meister der Bürger“. Manfred Schaubs plötzlicher Tod schockierte nicht nur die Stadt Baunatal, auch die Partnerstädte Sangerhausen, Vire- Normandie, Vrchlabi und San Sebastian de los Reyes drückten ihre tiefe Betroffenheit und ihr Mitgefühl für seine Familie, Freunde und Wegbegleiter aus.

Unser Bürgermeister hat eine Lücke hinterlassen: Gemeinsam arbeiten alle Baunataler Bürger, die Politik, die Vereine und auch die Stadtverwaltung daran, diese zu füllen und die Stadt im Sinne von Manfred Schaub weiter voranzubringen.

Silke Engler ist Baunatals neue Bürgermeisterin

Baunatal hat eine neue Bürgermeisterin: Am 14. Dezember wurde Silke Engler während einer Sitzung der Stadtverordneten feierlich in ihr neues Amt eingeführt.

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Silke Engler ist die neue Bürgermeistern Baunatals

Im Oktober hatte sich Baunatals Erste Stadträtin Silke Engler mit knapp 70 Prozent aller Stimmen gegen ihre drei Mitbewerber Sebastian Stüssel (CDU), Dr. Rainer Oswald (FDP) und Juri Stölzner (Bündnis 90/Die Grünen) durchgesetzt. „Silke Engler hat die Erfahrung, die Kreativität und die soziale Kompetenz, um unsere Stadt erfolgreich voranzubringen“, stellte Stadtverordnetenvorsteher Peter Lutze fest. Er verwies auf die sehr gute Arbeit, die sie als Erste Stadträtin in den vergangenen zwölf Jahren geleistet habe. „Ich freue mich sehr auf meine neue Arbeit als Bürgermeisterin unserer Stadt Baunatal“, sagte Silke Engler nach der offiziellen Amtseinführung durch Stadtverordnetenvorsteher Peter Lutze und Stadtrat Hans Moulliet.

Bereits als Erste Stadträtin sei die große Verbundenheit und gute Zusammenarbeit mit den Bürgern ein großes Geschenk für sie gewesen, stellte sie fest. Gemeinsam habe man viel erreicht. Diesen Weg wolle sie zusammen mit den Baunatalern weiter beschreiten, betonte die Bürgermeisterin. Gratulationen zum sowie die besten Wünsche für die zukünftigen Aufgaben gab es von den Grußwortrednern Andreas Siebert (Erster Kreis-beigeordneter des Landkreises Kassel), Michael Steisel (Vorsitzender der Bürgermeisterkreisversammlung), Ulrike Jakob (stellvertretende Betriebsratsvorsitzende im VW-Werk) und Ralf Seitz (Stadtbrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr Baunatal).

Beglückwünscht wurde Silke Engler auch von den Verantwortlichen der Fraktionen Reiner Heine (SPD), Dr. Rainer Oswald (FDP), Mathias Finis (CDU) und Edmund Borschel (Bündnis90/Die Grünen). Zum Wohle der Stadt boten der SPD-Bürgermeisterin alle eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Parteien an.

 

Baumaßnahmen, Stadtentwicklung und Energie in Baunatal 2018

 

Der Baunsberg verändert sich- Maßnahmen aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ werden stetig weiter umgesetzt

Das Wohngebiet Baunsberg wurde im Jahr 2015 in das von Bund und Land geförderte Städtebauförderprogramm Soziale Stadt aufgenommen und verändert seitdem stetig sein Gesicht. Anfang 2017 wurde von der Stadtverordnetenversammlung das Integrierte Handlungskonzept beschlossen, das mit umfangreicher Bürgerbeteiligung erarbeitet wurde. Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen und das Image des Wohn-gebietes positiv zu verändern. Die Projekte werden schrittweise in den nächsten 10 Jahren umgesetzt. Einige davon wurden im vergangenen Jahr begonnen, geplant oder sind bereits abgeschlossen und so ist der erste Neubau der GWH mit 26 Wohneinheiten an der Birkenallee nun bezugsfertig und zwei weitere Neubauprojekte fertig bzw. fast fertig.

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Der neue Bolzplatz wurde im September eingeweiht.

Und auch die Rohbauten zweier weiterer Wohnbauprojekte der GWH mit 19 bzw. 26 Wohneinheiten wachsen bereits und die ersten umfangreichen Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds der Wohnungsbaugesellschaften sind abgeschlossen und weitere in Planung.

Insgesamt sollen rund 200 neue Wohnungen der GWH im Wohngebiet Baunsberg entstehen. An der Friedrich-Ebert-Schule wurde ein Erweiterungsbau errichtet und das Oberge-schoss wurde dieses Jahr bereits bezogen. Zudem laufen weitere gemeinsame Planungen, um die Verkehrssi-tuation vor der Schule zu verbessern. Im September wurde der sanierte Bolz- und Basketballplatz eingeweiht. Im neuen Baugebiet Akazienallee sollen auf neun Baufeldern rund 120 Miet– und Eigentumswohnungen für Familien und Alleinstehende in unterschiedlichen Größen entstehen. Neben den zahlreichen baulichen Veränderungen, wurden auch viele weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht, die das Zusammenleben am Baunsberg positiv beeinflussen. Beispielsweise wurde im April mit dem Verfügungsfonds ein weiteres Projekt gestartet und es laufen zahlreiche soziale Projekte im Kinder– und Familienzentrum und im Stadtteilzentrum. Ende vergangenen Jahres wurde bei der 2. Stadtteilkonferenz das Orientierungs– und Lenkungskonzept vorgestellt und anschließend diskutiert. Das Konzept soll in diesem Jahr umgesetzt werden.

Vorreiter in der Elektromobilität in Nordhessen

Die Elektromobilität in der Region voranbringen und damit auch ein Vorreiter in Sachen Klima– und Umweltschutz sein – das haben sich die Kommunen Baunatal, Borken und Reinhardshagen auf die Fahne geschrieben.
Als eine Art Leitfaden für nordhessische Kommunen haben sie unter Federführung der Stadt Baunatal ein E-Mobilitätskonzept erarbeitet. Erstellt wurde es im Auftrag der Kommunen vom Regionalmanagement Nordhessen GmbH. Inzwischen wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen und im Juni im Baunataler Rathaus erstmals öffentlich präsentiert.

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Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm (Stadt Borken), Manuel Krieg (Regionalmanagement), Erste Stadträtin Silke Engler, Baunatals Energiebeauftragte Saskia Skaley und Dr. Astrid Szogs (MOWin.net) präsentieren das E-Mobilitäts Konzept.

Inhalt des Konzeptes sind neben der Analyse eines bedarfsgerechten Aufbaus von Ladeinfrastruktur für Elektro-Pkw und Pedelecs auch Motivationsinstrumente, um die Menschen für Elektromobilität zu begeistern.
Das Konzept basiere auf drei Säulen, erklärte Erste Stadträtin Silke Engler. Beantwortet werden darin folgende Fragen: Was ist der derzeitige technische Stand und wie entwickelt sich die Technik, wie finde ich die richtigen Standorte für die Ladesäulen und wie finde ich Instrumente, die Menschen in Nordhessen für Elektromobilität zu begeistern? Von den Ergebnissen würden alle Kommunen profitieren und sie können auf alle übertragen werden, so Engler.
Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit über den Projektträger Jülich (ptj) mit einer Zuwendung aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ zu 80% gefördert.
In der Stadt Baunatal gibt es zur Zeit insgesamt dreizehn Ladestandorte, von denen einige kostenfrei genutzt werden können.

Neues Umkleidegebäude auf der Langenbergkampfbahn

Im vergangenen Jahr konnte das neue Umkleidegebäude auf der Langenbergkampfbahn gegenüber der Kulturhalle, das hauptsächlich von den Großenritter Fußballern genutzt wird, eingeweiht werden.
In dem barrierefreien Gebäude sind insgesamt sechs Umkleideräume, drei Duschräume, zwei Schiedrichterräume, drei Lagerräume sowie zwei Sanitäranlagen entstanden.
Bei den Planungen stand die Stadt immer in engem Kontakt mit den Verantwortlichen des Vereins.

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Bürgermeister Manfred Schaub (li.) und Erste Stadträtin Silke Engler übergeben das neue Sportplatz Gebäude an GSV VorsitzendenKarsten Hellmuth (2.v.li.) und Fußball-
Abteilungsleiter Stefan Morawek (2.v.re.)

„Dass wir unsere Ideen einbringen konnten, freut uns sehr“, sagte Stefan Morawek, Vorsitzender der Fußballabteilung beim GSV Eintracht Baunatal am Eröffnungstag im Mai.
Die Fußballer haben mittlerweile all ihre Trainingsutensilien in den neuen Räumlichkeiten untergebracht und sind begeistert vom neuen Gebäude.
Insgesamt beliefen sich die Baukosten auf rund 570.000 Euro. Der Neubau ist außerdem der erste Schritt des geplanten Kulturhallenumbaus. Momentan prüft die Stadt Baunatal gemeinsam mit dem beauftragten Architekturbüro Atelier 30 verschiedenen Varianten, in die auch die Vorstellungen des Vereins und der einzelnen Abteilungen einfließen.

Naherholungsfläche Huhnsecke eingeweiht

Geschaffen wurde in rund sechsmonatiger Bauzeit ein naturnaher Naherholungsfreiraum als Ausgleich für das Misch-Baugebiet „In der Huhnsecke“. Im Juni konnte im Beisein vieler Interessierter die Fertigstellung gefeiert werden.
Während der Baumaßnahme wurde die Leisel renaturiert und somit die gewässer- und landschaftsökologische Funktion verbessert. Dabei sind naturnahe Uferzonen und Talauenbereiche sowie periodisch wasserführende Tümpel und kleine Altarme entstanden. Diese dienen auch als natürlicher Hochwasserschutz. Entstanden sind gleichermaßen Feucht- und Retentionszonen und wechselfeuchte Lebensräume für unterschiedliche Tierarten.
Durch die Grünfläche führt ein Fußweg mit wassergebundener Decke. Mehrere Sitzgelegenheiten am Wegesrand sowie im Rondell und naturnahe Spielbereiche unterstützen den Erholungscharakter der Fläche.

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Die beiden Tümpel sind wechselfeucht und bieten vielen Tierenoptimale Lebensbedingungen

Netto und Burger King haben sich gut in Rengershausen etabliert

In Rengershausen hat sich das neue Nahversorgungszentrum an der Knallhütter Straße gut etabliert und wird von den Rengershäusern aber auch von vielen weiteren Baunataler Bürgern und Besuchern der Stadt genutzt.
Das Schnellrestaurant „Burger King“ hat bereits im März seine Türen geöffnet und im Juni konnten die ersten Kunden im Netto ihre Einkäufe erledigen. Den Kunden beider Filialen stehen insgesamt 90 Parkplätze zur Verfügung.
Der Netto-Markt ist rund 1.200 Quadratmeter groß und bietet viel Platz für eine breite Angebotspalette. Gebaut wurde das Nahversorgungszentrum von der Firma RECONA Holding, die rund drei Millionen Euro in das Projekt investiert hat.

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Rengershausen – Netto und Bürgerking wurden 2018 eröffnet

Barrierefreie Unterführung in Altenbauna ist ein Gewinn – Radwegeverbindung nach Kassel ist nun Lückenlos

Das Areal am ehemaligen Bahnhof in Altenbauna ist nicht wiederzuerkennen: Der vormals triste Vorplatz an der Ulmenstraße mit den schmucklosen Parkplätzen und dem alten Kiosk ist einer zeitgemäßen, barrierefreien Verkehrswegeanlage gewichen, die im Juli offiziell
eingeweiht wurde.
Bisher war der Anstieg über die einstigen Treppenanlagen auf der West- sowie auf der Ostseite schwierig und vor allem für Radfahrer, Menschen im Rollstuhl oder Mütter und Väter mit Kinderwagen nicht zu bewältigen.
Der barrierefreie Umbau der Unterführung war daher seit langem ein großer Wunsch sowohl der Bürger als auch der Stadt. Durch finanzielle Förderung vom Land Hessen konnte die Maßnahme umgesetzt werden. Möglich wurde die Unterstützung, da der Umbau auch ein wichtiger Lückenschluss in der Radwegeverbindung zwischen Baunatal und Kassel ist.

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Mit dem symbolischen Durchschneiden des rot-weißen Bandes wurde die Unterführung im Juli offiziell freigegeben.

Neue Bauplätze im Wohngebiet „Am Russgraben“

Im September hat die Stadt Baunatal in Kirchbauna mit den Erschließungsarbeiten des neuen – und verhältnismäßig kleinen – Baugebiets begonnen. Im Wohngebiet „Am Russgraben“ sind acht neue Bauplätze entstanden.
Die Erschließungsarbeiten haben nur rund zwei Monate angedauert. „Die Hauptleitungen wurden bereits bei der Erschließung vor neun Jahren bis zum neuen Baugrund verlegt“, erklärte Axel Kaiser von den Stadtwerken.
Der Bebauungsplan für das Wohngebiet sieht ausschließlich Einfamilienhäuser vor. Voraussichlich in der ersten Jahreshälfte 2019 rollen die erste Bagger an und die Bauarbeiten werden beginnen.
Die Stadtverordnetenversammlung hat bereits alle Grundstücksverkäufe beschlossen und die ersten Verträge wurden von den Eigentümern unterschrieben.

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Neuer Aldi-Markt in der Innenstadt

Kurz vor der Weihnachtszeit hat die neue Aldi-Nord Filiale in der Innenstadt seine Türen geöffnet. In dem Neubau ist eine rund 1.300 m² große Fläche für das abwechslungsreiche Angebot geschaffen worden. Der neue Markt steht auf dem hinteren Teil des Grundstücks, die neuen Parkplätze sind direkt am Kreisel der Friedrich-Ebert-Allee entstanden.
Im Zuge des Neubaus durch Aldi-Nord hat die Stadt Baunatal den Weg entlang des neuen Marktes saniert.
Die Johann-Siegmund-Schuckert-Straße wurde übersichtlicher gestaltet. Außerdem wurde der Fußweg entlang der Stadthalle in Richtung Hotel verlängert und es sind neue Parkflächen am hinteren Eingang der Stadthalle entstanden.

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Der Aldi-Neubau fügt sich gut in das Bild der Innenstadt ein.

Wichtige Straßenbaumaßnahmen im gesamten Stadtgebiet

Unter den Linden, Zwehrener Weg und die Lange Straße wurden und werden saniert
Im vergangenen Jahr wurden in Altenbauna, Großenritte und Rengershausen drei großen Straßenbaumaßnahmen umgesetzt beziehungsweise begonnen. Die Grunderneuerung der Straße Unter den Linden in Großenritte ist im vergangenen Jahr gut voran gekommen.
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um eine sehr komplizierte Tiefbaumaßnahme, da unter der Straße die Leisel fließt, die im Zuge der Sanierung dauerhaft umgelenkt wird. Bisher führten die Rohre des Baches
unter der Eisdiele hindurch – nun wird sie unter der bestehenden
Treppenanlage auf die andere Straßenseite geleitet. Im Anschluss daran wurden neue Wasser- und Kanalleitungen die Straße hinauf Richtung Niedensteiner Straße verlegt und die Straße wird neu aufgebaut. Momentan ist die Straße so befestigt, dass sie während der kalten Jahreszeit, in der nicht gebaut wird, befahrbar ist. Die Maßnahme wird voraussichtlich im Sommer 2019 abgeschlossen sein.

In Altenbauna wurde der zweite Abschnitt des Zwehrener Wegs saniert, bereits vor zwei Jahren ist der erste Bauabschnitt umgesetzt worden. In diesem Jahr sind die Parkplätze hinter dem Baunataler Hof und die Einfahrt von der Altenbaunaer Straße an der Reihe gewesen.
Die Maßnahme wurde in vielen kleinen Abschnitten umgesetzt, um die Zufahrt zu den anliegenden Geschäften immer weitestgehend gewährleisten zu können.

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Mitte Oktober wurde der Zwehrener Weg in Altenbauna freigegeben.

Die Lange Straße in Rengershausen wurde noch vor Wintereinbruch fertig gestellt. In offener Bauweise wurden dort die Kanal- und Wasserleitungen ausgetauscht, sowie die Straßenbeleuchtung durch neue LEDs ersetzt.
Rund eine Millionen Euro sind für die Straße in Rengershause veranschlagt gewesen. Wie in jedem Jahr laufen während diesen Grundsanierungen
auch kleinere Straßenbaumaßnahmen im gesamten Stadtgebiet. Dabei werden beispielsweise Schäden im Asphalt ausgebessert.

Das Feuerwehrhaus in Guntershausen wird erweitert

Das eingeschossige Funktionsgebäude der Feuerwehr in Guntershausen wurde im Jahr 1968 erbaut und elf Jahre später um eine Fahrzeughalle ergänzt. Nun war es an der Zeit das Gebäude zu sanieren. In diesem Zuge wird es außerdem um ein zweites Geschoss ergänzt.
Im September wurde mit den Abrissarbeiten des bisherigen Funktionsgebäudes begonnen. Bis auf die Bodenplatte mussten die alten Mauern weichen.
Das neue Gebäude wird komplett umstrukturiert:
Geplant sind ein getrennter Umkleidebereich für aktuell 24 Herren und 5 Damen. Diese sollen sich zusammen mit einem neuen Büro für den Wehrführer im Erdgeschoss, des zukünftig zweigeschossigen Gebäudes befinden.
Die Sanitärbereiche werden vergrößert und das Damen-WC wird barrierefrei und rollstuhlgerecht umgebaut. Im Erdgeschoss ist zudem ein Raum für die Jugendfeuerwehr geplant. Im Obergeschoss wird sich künftig ein Schulungsraum mit angrenzender Küche und Ausgabe befinden. Außerdem sind hier WCs vorgesehen. In der Fahrzeughalle wird der Stellplatz für das Mannschaftstransportfahrzeug vergrößert und ein rückwärtiger Zugang in die Fahrzeughalle geschaffen. Die Stadtteilwehr wurde intensiv in die Planungen mit einbezogen, um den Bedürfnissen derjenigen, die sich dort die meiste Zeit aufhalten, gerecht werden zu können.
Für den Umbau und die Erweiterung investiert die StadtBaunatal rund 800.000 Euro. Voraussichtlich wird der Umbau ein Jahr dauern.
Bisher konnte bereits das Erdgeschoss fertiggestellt werden. Nach der Winterpause wird es mit der Decke und dem Bau des zweiten Stockwerks weiter gehen.

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Gaben den Startschuss für den Abbruch: Wehrführer Jan Norwig, Erste Stadträtin Silke Engler, Stadtbrandinspektor Ralf Seitz und stellv. Wehrführer Stephan Lengemann.

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