Bauantal | Nachrichten Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexu-ellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und sein Team haben die Website www.kein-kind-alleine-lassen.de gestartet. Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen

und auch Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können. „Mit der Aktion „Kein Kind alleine lassen“ verbinde ich den dringenden Appell an die Bevölkerung, in der aktuellen dramatischen Situation Kinder nicht aus den Augen zu verlieren“, sagt der Missbrauchsbeauftragte Johannes-Wilhelm Rörig.

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Das können Sie tun
Diese Tipps und Strategien könnten helfen, wenn Sie sich Sorgen um ein Kind und dessen Familie machen:
Aufmerksam sein
Verschließen Sie Augen und Ohren nicht, sprechen Sie mit anderen Nachbarn oder Menschen, die mit dem Kind, um das Sie sich Sorgen machen, zu tun haben.
Bleiben Sie ruhig
Denken Sie zuallererst an das Kind und machen Sie Ihrem Ärger nicht ungebremst Luft. Sprechen Sie die Person, von der Sie denken, dass sie einem Kind (sexuelle) Gewalt antut, nicht auf den Verdacht an. Das kann zu einer Eskalation zu Lasten des Kindes führen.
Lassen Sie sich beraten
Wenn Sie sich unsicher sind, rufen Sie eine Bera-tungsstelle an und lassen Sie sich beraten.
Versuchen Sie Streit zu unterbrechen
Wenn Sie als Nachbarn einen Streit nebenan mitbekommen oder Lärm hören, der nach Gewalt klingt, könnten Sie versuchen, den Streit zu unterbrechen. Klingeln Sie an der Tür und bitten Sie beispielsweise um etwas Salz oder zwei Eier. Häufig reicht das schon.
Quelle: http://www.kein-kind-alleine-lassen.de

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