Baunatal Sportakrobatik ksv Baunatal
Foto: Felix Kuntoro

Vergangenes Wochenende trafen sich in Baunatal die besten Sportakrobaten aus dem Nachwuchsbereich aus ganz Deutschland, um bei der Deutschen Bestenermittlung des DSAB um den Titel des Deutschen Meisters zu kämpfen.
Rund 200 Sportler aus elf Landesverbänden zeigten dabei der Jury ihr Können aus Akrobatik, Anmut und Musikalität.
Präsentiert wurden die sportlichen Höchstleistungen von den Sportkakrobaten als Paar, Trio und als gemischtes Paar. Bereits zum zweiten Mal organisierte die Sportakrobatikabteilung des KSV Baunatal die Veranstaltung, an der auch die erfolgreichen KSV Sportlerinnen vertreten waren.
Am Start waren unter anderem auch Sportakrobatinnen aus Baunatals Partnerstadt Sangerhausen.

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Foto: Felix Kuntoro

Als Ausrichter der DSAB Bestenermittlung in der Nachwuchsklasse musste sich die Sparte Sportakrobatik des KSV Baunatal mit ihren aktiven Sportlern, den Eltern, Fans und Freunden erneut mächtig ins Zeug legen, um auch noch diese Herausforderung am 11./12. November 2017 zu meistern.

Circa 220 Sportakrobaten standen am Samstagmorgen um kurz nach 10 bereit, um sich in der ersten Runde für das Finale am Sonntag  zu qualifizieren. Die Halle  war schön dekoriert, alle Probleme im „Org-Büro“ mehr oder weniger geklärt, das Catering der Abteilung hatte ordentlich aufgefahren, die Technik funktionierte, Sanitäter und Presse waren vor Ort, es konnte einmarschiert werden!

Nachdem der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Manfred Schaub, alle Anwesenden begrüßt und die neue KSV Präsidentin Annette Böhle ebenfalls einige freundliche Grußworte gesagt hatte, konnte auch DSAB Präsidiumsmitglied Werner Hassepaß nicht umhin, eine kurze Ansprache zu halten.

Gleich als zweite Formation musste unser qualifiziertes N1 Damenpaar Zoey Liebchen und Emilia Braham auf die Matte. Beide waren ein wenig angespannt als sie vor der vollen heimischen Tribüne ihre Kombi-Übung präsentierten, aber alles lief gut und sie erhielten 22,150. Allerdings ließen im folgenden Wettkampf auch die vielen anderen noch routinierteren Damenpaare nichts anbrennen und so schafften die beiden es nicht ganz in die Finalrunde am Sonntag. Die Mädels (8 und 10 Jahre) müssen sich jedoch nichts vorwerfen: Platz 11 in einer solchen Konkurrenz ist ein guter Anfang!

Mit der Startnummer 46 präsentierte  unser N2 Damenpaar Christine Stapel (18 Jahre) mit Obermädchen Sinem Askin (12) ihre Kombi-Übung. Auf den ersten Blick lief zwar alles reibungslos, leider hatten sie bei einem Balanceelement jedoch eine unerlaubte Berührung, die wertvolle Punkte kostete, und bei einem geworfenen Salto, den Sinem schön stand, hätte das Untermädchen sie laut Regel in der Nachwuchsklasse halten müssen, was nochmals zu größeren Abzügen führte. Schade, denn eigentlich sind die beiden viel besser als die 20,450, die das Kampfgericht an sie vergab.

Als am Abend der DJ im Zelt zur Sportlerparty auflegte, war bei vielen der erste Wettkampf-tag schon fast vergessen… Nicht so sicher für die Finalisten, die am Sonntag um 10 Uhr schon wieder fit auf der Matte stehen durften!

Auch für die fleißigen Helfer der Abteilung ging es am nächsten Tag früh los: Brötchen holen, schmieren und belegen, Kaffee kochen, alles für die Sportler Kampfrichter herrichten, die Kasse besetzen und vieles mehr standen an…

Als gegen 14 Uhr dann die Sieger der Finalrunde errechnet wurden, konnte Hallensprecher Ulrich Hansmann noch den Auftritt der A-Klasse Mannschaft des KSV Baunatal ankündigen. Eigentlich wollte man die bei Adrenalin gezeigte Show wiederholen, entschied sich aufgrund des Ausfalles mehrerer Sportler dann aber, eine ältere Choreo zu zeigen und heimste tosenden Applaus ein!

Und ehe man sich versah, nahte auch schon die stimmungsvolle Siegerehrung nachdem DSAB Vizepräsident für Breitensport Björn Fünfstück sich sehr positiv über den Verlauf des Wettkampfes und die gezeigten Leistungen geäußert hatte.

Und für die unermüdlichen Helfer der Abteilung Sportakrobatik hieß es dann auch „Ausmarsch“ und Abbau!

 

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