Girl‘s go documenta

Girl‘s go documenta

Baunatal | Stadtverwaltung Ein Hauch der Weltausstellung wehte von Kassel nach Baunatal: Unter der Überschrift „Girl‘s go documenta“ haben elf junge Künstlerinnen beim Mädchen-Ferienprojekt im Stadtteilzentrum Baunsberg (STZ) tolle Kunstwerke aus unterschiedlichen Materialien geschaffen.

Mädchen gestalten tolle Werke beim Ferienangebot im Stadtteilzentrum

Mit viel Kreativität, Fantasie und Geschick sowie sehr viel Spaß und großem Engagement machten sie sich, unterstützt von den STZ-Mitarbeiterinnen Daniela Becker, Monika Lieber und Doreen Materne, ans Werk.
Am Anfang stand ein Besuch der documenta, dort holten sich die Mädchen künstlerische Inspirationen. „Wir waren zum Beispiel in der Aue, wo wir die Hütte mit der Altkleidersammlung gesehen haben, und in dem Küchengarten hinter der documenta-Halle“, erzählten Maria und Xenia. Zurück im Stadtteilzentrum galt es eigene Ideen zu entwickeln. Dabei gab es u.a. kritische Sichtweisen auf Themen wie die Zerstörung der Umwelt oder den nachhaltigen Umgang mit Res-sourcen. Auf die katastrophale Verschmutzung der Meere machten beispielsweise Maria und Xenia mit ihrem Delphin aus Styropor aufmerksam, der unter einem Berg von Plastikmüll fast verschwindet.

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Nora und Melisa mit ihrer Regenbogenspinne, die kein bisschen gruselig, sondern sehr freundlich ist .

Doch verbreitete die kleine Kunstausstellung im Stadtteilzentrum auch viel Zuversicht, kam der Glaube an das Gute in der Welt bei vielen Werken der Mädchen zum Ausdruck. So gestalteten Marie und Frieda, an-geregt von Harry Potters Hauselfen, eine fröhliche Mischung aus Elfe und Einhorn. Ihr „Winky“ mit Ohren aus Schwämmen sei zwar so etwas wie eine „vernachlässigte“ kleine Elfe, aber sie sei dabei immer gut drauf. Dann wäre da noch ihr „Glücks-Dementor“, der das Böse raussaugt, „und nicht das Glück, so wie es der böse Dementor bei Harry Potter tut“, erklärten Marie und Frieda.

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Maria und Frieda mit dem Delphin, der die Verschmutzung der Meere anklagt, und Mariyam mit ihrem bunten Clown.

Auch die freundliche „Regenbogenspinne“ mit den bunten, baumelnden Beinen, die Nora und Melisa aus Karton, Zeitungspapier und recycelten Stoffresten, wie die Mädchen betonten, gestaltet haben, soll Freude verbreiten. Genauso wie der „runtergefallene“ Engel mit dem Körper aus zwei Tontöpfen von Lara und Yulia, der jetzt auf der Erde Gutes tut, oder der heitere Styropor-Clown von Mariyam, der mit seinem breiten Lächeln für gute Laune sorgt. Eine Obstschale mit bunten Pappmaché-Früchten, kleine Wichtel, die „uns bei Tag und Nacht beobachten“ und viele weitere kleine und größere Werke lohnten den Besuch der „Mini- documenta“ am Baunsberg. „Das war eine tolle Woche“, lobte Daniela Becker ihre engagierte Girls-Truppe zum Abschluss des Mädchen-Projekts, das zum dritten Mal im Stadtteilzentrum stattfand.

Text & Foto (V.i.S.d.P)
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