Baunatal | Stadtverwaltung Die Stadtverwaltungen aus Baunatal und Sangerhausen trafen sich zum virtuellen Austausch und freuen sich auf ein Wiedersehen im August diesen Jahres.

Normalerweise besuchen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungsspitzen aus Sangerhausen und Baunatal einmal im Jahr abwechselnd in beiden Städten. Doch wegen der Pandemie waren ihre Kontakte während der letzten Monate beschränkt auf Videochats, Emails und Telefonate.

Baunatal, virtueller Treff
Über das virtuelle Wiedersehen freuten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Stadtverwaltungen.

Bei ihrem virtuellen Treffen Anfang der zurückliegenden Woche, zu dem Bürgermeisterin Silke Engler und ihr Sangerhäuser Amtskollege Sven Strauß alle Teilnehmer herzlich willkommen hießen, gab es viel zu besprechen. Vor allem war die Freude groß, die vertrauten Gesichter wenigstens via Bildschirm wiederzusehen. Das hat bei allen auch die Vorfreude auf das persönliche Treffen verstärkt: Im August reisen die Baunataler endlich wieder in die Partnerstadt nach Sachsen-Anhalt. „Echte“ Begegnungen, darüber sind sich alle einig, können eben auf Dauer nicht durch den virtuellen Kontakt ersetzt werden.

Regelmäßige Treffen schon seit Jahren

Die Freundschaft zwischen den Menschen in Sangerhausen und Baunatal auf vielen verschiedenen Ebenen währt bereits seit 31 Jahren. Im Juni 1990 wurde die Städtepartnerschaft begründet. Von Beginn an war der Austausch auf Verwaltungsebene mit den gegenseitigen Besuchen ein fester Bestandteil der Partnerschaft. Auch im privaten Bereiche haben sich im Laufe der Jahrzehnte viele enge und beständige Bindungen entwickelt, beispielsweise auf kultureller oder sportlicher Vereinsebene. Zudem besuchen sich Seniorinnen und Senioren aus beiden Städten jedes Jahr gegenseitig. Auch der jährlich wechselnde Austausch zwischen den Auszubildenden der Stadtverwaltungen ist längst eine schöne Tradition.

Symbole der Freundschaft

Neben den traditionellen Treffen waren im Jubiläumsjahr 2020 viele Aktionen und Veranstaltungen geplant, mit denen 30 Jahre Städtepartnerschaft gebührend gefeiert werden sollten, aber Corona hatte fast alle Pläne durchkreuzt. Ein Ereignis aber hatten sich die Sangerhäuser und Baunataler nicht nehmen lassen: Als Symbol ihrer tiefen Verbindung tauschten sie im Sommer ihre Wahrzeichen aus. Im Juli hatte eine Baunataler Delegation einen bemalten Mini-Käfer aus der „Autostadt“ Baunatal in die „Rosenstadt“ Sangerhausen gebracht. Auf dem dortigen Schützenplatz fand der kleine Käfer seinen neuen Platz. Im Austausch brachten die Baunataler eine riesige rote Rosenskulptur mit nach Hause, die im August im Beisein des Sangerhäuser Oberbürgermeisters Sven Strauß auf dem Platz des Friedens feierlich enthüllt worden war.
Am Vorabend des 3. Oktobers hatte es dann kurz vor dem 2. Lockdown eine gleichzeitige Lesung in beiden Städten gegeben: Fritz-Dieter Kupfernagel, der ehemalige Sangerhäuser Oberbürgermeister, las im Stadtverordnetensitzungssaal aus der autobiografischen Erzählung des Sangerhäuser Autors und Kabarettisten Nils Heinrich vor. Zeitgleich las in Sangerhausen Baunatals ehemaliger Stadtverordnetenvorsteher Peter Lutze aus Nils Heinrichs Erinnerungen. Eine gemeinsame Sitzung der Stadtverordneten am 9. November in Baunatal musste jedoch ebenso abgesagt werden wie geplante Aktionen mit Jugendlichen aus beiden Städten. Letztere sollen in diesem Jahr eventuell nachgeholt werden, überlegten die Teilnehmer des virtuellen Treffens.

Besuch zum Radsportfestival

Bei den Gesprächen in der zurückliegenden Woche ging es auch um einen ganz besonderen Anlass: Nach dem Auftakt in Mecklenburg-Vorpommern ist Sangerhausen am 27. August Gastgeber zum Start der 2. Etappe des fünftägigen Radsportfestivals „Deutschland Tour 2021“. Gleichzeitig veranstaltet die Stadt Sangerhausen an diesem Tag einen Fahrrad-Aktionstag.

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