Baunatal | Kultur „Wir brauchen einen Dialog – kein Schwarz-Weiß-Geschrei“, sagte Slammer Artem Zolotarov beim BaunaSlam im Jugendzentrum am Tag der Deutschen Einheit.

„Wir brauchen Dich, der ohne Angst die Zukunft anvisiert“, machte der Poet, der ursprünglich aus der Ukraine stammt, den rund 30 Zuhörern deut-lich. „Ich glaube, ein Text kann gar nichts ändern, nur die Menschen ändern diese Welt“, schloss er seinen Auftritt im Veranstaltungsraum des Second Home ab. Der gesamte BaunaSlam widmete sich an diesem besonderen Tag dem Thema Einheit.

Fünf Poetry Slammer präsentieren ihre Texte im Second Home

Vor allem die Texte in der Vorrunde aller fünf Poeten hatten im weitesten Sinne etwas mit dem Thema Einheit und Zusammenhalt zu tun. Neben Artem Zolotarov standen an diesem Abend außerdem Sven Timpe, Marc mit C, Richie – 1 und Mathias Lingot als Poetry Slammer auf der Bühne. Marc mit C und Mathias Lingot berichteten in ihren Texten beispielsweise über das Leben im Osten Deutschlands bzw. der ehemaligen DDR, wo die beiden Künstler aufgewachsen sind.

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Marvin Seeligmann

Das Finale erreichten nach den zwei Vorrunden Artem Zolotarov und Richie – 1. Das Publikum entschied durch die Lautstärke des Applauses, dass an diesem Abend Artem Zolotarov den Slam für sich entscheiden sollte und dafür traditionell den BaunaSlam-Jutebeutel erhielt. Aber auch Richie – 1 ging nicht leer aus: Er erhielt passend zum Thema Einheit eine große Landkarte von Europa.
Das Programm wurde musikalisch von Marvin Seeligmann aufgelockert und das bereits eingespielte Moderatorenteam Joki und Alex führte durch den Abend.

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