An frostfreien Tagen Hecken und Büsche zurückschneiden – Schonzeit ab 1. März

Baunatal | Sicherheit & Ordnung Steigen die Temperaturen Anfang Februar, ist es höchste Zeit, braune Äste zu entfernen, um der Hecke ein gepflegtes Erscheinungsbild zu verleihen. Mit einem Radikalschnitt werden die Gehölze wieder in Form gebracht. Dafür ist jetzt die beste Zeit, da die Hecke noch nicht ganz aus ihrem „Winterschlaf“ erwacht ist und beim Schnitt nicht allzu viele junge Triebe verletzt werden. Einzig bei Frühblühern sollte man noch abwarten, da diese erst nach der ersten Blüte geschnitten werden. Dann ist jedoch nur noch ein Formschnitt möglich, da das Gesetz einen Radikalschnitt nur bis Ende Februar erlaubt.

Schonzeit für Hecken vom 01.03. bis 30.09.

Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass vom 1. März bis zum 30. September eine Schonzeit für Hecken, Gebüsche, Wallhecken, Röhricht und Schilf gilt. Den Radikalrückschnitt während der Schonzeit zu verbieten soll helfen, Vogelarten zu schützen, deren natürliche Brutstätten durch veränderte Anbaumethoden der Landwirtschaft verloren gegangen sind. Auch die Nistplätze in privaten Gärten, in denen heimische Tiere Unterschlupf finden, sollen aus diesem Grund geschützt werden. Lediglich Form- und Pflegeschnitte dürfen während dieser Zeit durchgeführt werden. Diese wiederum sind aber im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht nicht nur erwünscht, sondern notwendig. Um die Sicht an Ein- und Ausfahrten oder stark befahrenen Straßen nicht zu behindern oder gar zu versperren, dürfen Hecken und Bäume nicht in Bürgersteig und Fahrbahn hineinwuchern.
Wichtig ist, dass Verkehrszeichen und Ampeln jederzeit gut sichtbar sind und die Verkehrsteilnehmer den Straßenverkehr auch über Eck gut einsehen können. Über Gehwegen müssen daher 2,50 m, über Fahrbahnen und Feldwegen mindestens 4,50 m von Ästen freigehalten werden. Der Abstand zum Fahrbahnrand muss einen halben Meter betragen. Auch Fußgänger dürfen durch aus dem Grundstück auf den Gehweg ragende Hecken und Sträucher nicht beeinträchtig werden. Der Gehweg muss in seiner vollen Breite begehbar sein. Dafür verantwortlich sind die Hauseigentümer, Grundstücksbesitzer oder ihre Beauftragten.

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Foto: Wolfgang Leitner

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