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Verkehrssituation Friedrich-Ebert-Schule Baunatal

(Baunatal, BN) Querungsbereich für Schüler an Friedrich-Ebert-Schule markiert.

Immer mehr Kinder werden anstatt zu Fuß zur Schule zu gehen mit dem Auto – dem so genannten Elterntaxi – zur Schule gebracht. Die Verkehrssituation vor den Schulen ist am Morgen durch die ankommenden und abfahrenden Autos oft unübersichtlich. Diese Problematik ist an der Friedrich-Ebert-Schule im Wohngebiet Baunsberg seit geraumer Zeit ein Thema. So wurden

im Integrierten Handlungskonzept, das im Rahmen des von Bund und Land geförderten Förderprogramms entstanden ist, unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung festgeschrieben.

Bereits im vergangenen Jahr wurden während der bundesweiten Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ von den Kindern Fußstapfen auf den Gehweg gemalt, die den Weg von einer 250 Meter entfernten empfohlenen Haltezone über die Straße zur Schule weisen. Auch wurden Autofahrer von den Kindern auf die unübersichtliche Verkehrssituation aufmerksam gemacht und Kinder dazu animiert zu Fuß zu gehen.

Querungsbereich vor der Schule markiert
Vergangene Woche wurde nun vor der Schule ein roter Bereich markiert, der den Kindern und auch den Autofahrern den Querungsbereich deutlich machen soll. Noch in diesem Jahr werden zudem in Höhe des Rückhaltebeckens an der Akazienallee acht Elternstellplätze eingerichtet und markiert. Auch sind weitere Aktionen geplant, die die Kinder dazu animieren sollen zu Fuß zu gehen und die Eltern für die Verkehrssituation zu sensibilisieren.

Schulweg zu Fuß fördert die Entwicklung
Laut Pädagogen ist es weitaus gesünder, wenn Kinder zu Fuß zur Schule gehen und nicht von den Eltern mit dem Auto zur Schule gefahren werden. Mit einem aktiven Schulweg wird die Kommunikation mit Mitschülern und die bewusste Wahrnehmung sowie die Selbstständigkeit gefördert. Zudem steigert das zu Fuß zur Schule gehen das Konzentrationsvermögen, da durch die Bewegung beide Gehirnhälften optimal durchblutet und mit Sauerstoff versorgt werden. Ein weiterer Aspekt ist, dass selbst kurze Schulwege den Kindern dabei helfen, das Mindestmaß an täglicher Bewegung zu erreichen.

Weitere Maßnahmen
In der Friedrich-Ebert-Schule im Wohngebiet Baunsberg wurde vor kurzem der Neubau feierlich übergeben, so dass die Schule für den Ganztagsschulbetrieb sowie für zusätzliche Schüler gut aufgestellt ist. Mehr Schüler bedeuten aber in der Regel auch ein höheres Verkehrsaufkommen. Bereits heute ist die Verkehrssituation vor der Friedrich-Ebert-Schule, ins-besondere zu den Hol– und Bringzeiten, ein wichtiges Thema für Schule, die Stadt Baunatal und den Landkreis Kassel als Schulträger. Im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ wurden in Kooperation mit der Schule, dem Stadtteilzentrum Baunsberg sowie dem Stadtteilmanagement Baunsberg bereits Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt. Weitere Projekte sind die Verbesserung der Wegeführung durch die geplante Magistrale und mehrere Ost-West-Verbindungen und eine bessere Orientierung im Stadtteil durch das von einem externen Büro erarbeitete Orientierungs– und Lenkungskonzept sowie die Schaffung sicherer und barrierearmer Querungsmöglichkeiten entlang der Ringstraße.

Foto und Text
Magistrat der Stadt Baunatal
www.baunatal.de


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