Spatenstich als Auftakt für neuen Rollstuhlparcours in Baunatal

Spatenstich als Auftakt für neuen Rollstuhlparcours in Baunatal
Im Stadtpark Baunatal soll noch in diesem Jahr ein Rollstuhlpar-cours entstehen: Erster Stadtrat Daniel Jung (Mitte) beim Spa-tenstich gemeinsam mit einigen Projektbeteiligten.

Baunatal | Inklusion Kopfsteinpflaster, Schotter oder Holzschnitzel: Wie fühlt es sich eigentlich an, mit dem Rollstuhl über die unterschiedlichsten Untergründe zu fahren, und wo liegen dabei die sprichwörtlichen Hürden? Eine Frage, auf die man schon bald in Baunatal eine Antwort bekommt – und dies auf Wunsch auch am eigenen Körper erfahren kann.

Mit dem Rolli über Stock und über Stein beim Rollstuhlparcours

Mit großer Freude und viel Engagement startet in der Stadt ein neues Projekt, das Bewusstsein für Menschen mit Beeinträchtigung schaffen und für das Thema sensibilisieren soll: Der geplante Rollstuhl- und Rollatorenparcours auf der am Skateplatz angrenzenden Wiese. Der offizielle Spatenstich fand kürzlich mit Erstem Stadtrat Daniel Jung sowie Vertretern der Verwaltung, des Behinderten- und Inklusionsbeirats sowie des Seniorenarbeitskreises statt – und markiert den Beginn eines innovativen Vorhabens, das sowohl die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen als auch das Gemeinschaftsgefühl stärken soll.
Hannelore Leibold vom Seniorenarbeitskreis stellte die Idee vor: In dem Parcours sollen verschiedene Bodenbeläge erprobt werden können. „Schon kleinste Höhenunterschiede können für Menschen mit Beeinträchtigung eine große Hürde darstellen – genau hier setzt unser Projekt an.“
Diese Initiative ist ein wichtiger Bestandteil des Aktionsplans der Stadt Baunatal zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Das ehrenamtliche Engagement von Jung und Alt sowie die Verwendung natürlicher Materialien sorgen dafür, dass die Kosten des Projekts überschaubar bleiben.
Die Arbeitsgruppe sieht die untere Wiese beim Skateplatz im Stadtpark als idealen Standort, um den Parcours zu realisieren. „Das Projekt soll den Gedanken der Inklusion, Integration und Intergenerationalität in Baunatal lebendig machen und sichtbar werden lassen“, erklärte die neue Inklusionsbeauftragte der Stadt, Malina Kulik.

Text & Foto (V.i.S.d.P)
Stadt Baunatal vertreten durch den Magistrat
Marktplatz 14, 34225 Baunatal
Telefon: 05 61 / 49 92 -0
https://www.baunatal.de

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