Jahresrückblick Stadt Baunatal 2023 (1) – Januar bis März
Januar – Jahresrückblick Stadt Baunatal 2023
Aktionswoche Demokratiepädagogik
Eine Aktionswoche Demokratiepädagogik hatte im Januar das Bildungsforum Baunatal initiiert. Eröffnet wurde die Woche mit der Ausstellung „Weiße Wölfe“ zum Thema Demokratiegefährdung und deren Entstehungsprozesse. Führungen durch die Ausstellung gab es für Schulkassen. An der Ausstellung hatten sich Kinder aus der Kita Albert-Schweitzer-Haus beteiligt. Sie erarbeiteten sechs Kinderrechte, die ihnen besonders wichtig sind.


Weitere Tempo 30 Zonen in der Stadt
„Runter vom Gas“ heißt es seit letztem Jahr in weiteren Straßen in Baunatal: In verschiedenen Abschnitten wurden bestehende Tempo-30-Zonen ausgeweitet. Vor dem Hintergrund einer emissionsärmeren Verkehrsführung in Innenstädten sowie zur Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden werden u.a. Geschwindigkeitsbegrenzungen immer wieder diskutiert. Themen, die für Bürgermeisterin Manuela Strube von zentraler Bedeutung sind. Bereits kurz nach Übernahme der Amtsgeschäfte hatte sie den Anstoß zur Ausweitung der Bereiche mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h im Stadtgebiet gegeben. Die Prüfung der geplanten Abschnitte hatte gezeigt, dass die bestehenden Tempo-30-Zonen und Streckenbegrenzungen bereits einen guten Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr und Emissionsreduzierung leisten.
Februar – Jahresrückblick Stadt Baunatal 2023
Die emotionalste Ausstellung, die es im Rathaus je gab
„Das ist die emotionalste Ausstellung, die es im Rathaus je gegeben hat. Freud und Leid liegen heute dicht beieinander“, hatte Bürgermeisterin Manuela Strube Anfang Februar die Stimmung bei der Eröffnung der neuen Ausstellung im Rathaus auf den Punkt gebracht. Gezeigt wurden im Foyer knapp ein Jahr nach dem Kriegsbeginn in ihrem Heimatland Bilder von Frauen, die aus der Ukrai-ne geflüchtet sind. Entstanden sind die teils fröhlichen, farbenfrohen; teils traurig-melancholisch anmutenden Bilder in der Malschule der Baunataler Musikschule. Dort hatte Nino Balkhamishvili 2022 einen Kurs für geflüchtete Frauen ins Leben gerufen.An der Finanzierung des Malkurs-Projekts haben sich Stadt und Landkreis beteiligt. Die Bürgermeisterin dankte den Baunatalern für deren Hilfe für die Menschen in der Ukraine. So hatte die Stadt u.a. ein Spendenkonto eingerichtet. Ein Teil der eingegangenen Gelder wurde für Hilfsprojekte in der Ukraine verwendet, mit einem anderen Teil Angebote für geflüchtete Frauen in Baunatal, zum Beispiel der Malkurs, unterstützt.


Schüler hatten viel Spaß beim 5. Medienaktionstag
Wie Medien funktionieren und wie sie uns beeinflussen, lernen Kinder am besten, indem sie selbst kreativ und aktiv mit Medien arbeiten. Genau da setzt der Medienaktionstag an, der Anfang Februar zum fünften Mal von der AG Medienbildung des Bildungsforums Baunatal ausgerichtet worden war. Sechs Grundschul-Klassen drehten in der Stadtbücherei mit dem Tablet unter Leitung von Maurice Quentin Trickfilme, nahmen mit Daniela Becker vom Stadtteilzentrum Werbespots auf oder sammelten Programmier-Erfahrungen mit Mini-Robotern. Elf Schulklassen des Jahrgangs 7 setzten sich im Kino mit „Fake News und Manipulation“ auseinander, in der Friedrich-Ebert-Schule erfuhren Schüler wie ein Foto bearbeitet werden kann und was mit diesem bei Social Media passiert.
Jugendliche verwandeln Säulen in bunte Kunstobjekteonstag
Im Februar startete das tolle Beteiligungsprojekt „Gestalte deine Säule“ in der Tiefgarage des Herkules-Centers. Die städtischen Streetworker Lisa Freund-Obruschnik und Felix Wienecke waren mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen täglich vor Ort, um gemeinsam mit ihnen die Säulen im hinteren Bereich zu gestalten. Da viele schon mit zahlreichen Schmierereien versehen waren, hatten die Streetworker die Idee, den Jugendlichen die Mög-lichkeit zu geben, ihren Ort jeweils selbst zu gestalten und sich kreativ auszuleben. Jede Säule, die von den Künstlerinnen und Künstlern selbst signiert wurde, ist jetzt einzigartig gestaltet und zeigt den Einfallsreichtum der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Baunatal.


Baunataler Rathaus in den Händen der Narren
Kräftig gefeiert wurde im Februar endlich wieder die närrische Zeit in Baunatal. Stadt und GCG hatten zum Seniorenkarneval in die Stadthalle eingeladen, ausgelassene Stimmung herrschte bei der Weiberfete und beim Kinderkarneval kamen auch die kleinen Baunataler auf ihre Kosten.Nicht viel zu lachen hatten dagegen Bürgermeisterin Manuela Strube, Erster Stadtrat Daniel Jung und weitere Mitstreiter aus Politik, Magistrat und Verwaltung. Trotz tapferer Gegenwehr bei der Verteidigung der Stadt war das Rathaus bis Aschermittwoch in den Händen der Großenritter Närrinnen und Narren.
Sonne sorgt für Strom vom Rathausdach
Schon seit Jahren setzt die Stadt Baunatal auf den Ausbau von erneuerbaren Energien. Im Januar hatte bereits die Kita Birkenallee eine PV-Anlage auf ihr Dach erhalten.
Ein weiteres Projekt zur umweltschonenden Energieerzeugung ging im Februar an den Start: Auf dem Dach des fünfstöckigen Rathauses in der Innenstadt wurde die mittlerweile elfte Photovoltaik-anlage auf städtischen Gebäuden errichtet und in Betrieb genommen. Durch die insgesamt 68 installierten Module können rund 20.000 kWh Strom erzeugt werden, die nahezu zu 100 % dem Eigenverbrauch dienen. Baunatal setze verstärkt auf erneuerbare Energien und baue seit 2018 stetig die Anzahl der Anlagen im städtischen Bereich aus, erläuterte Erster Stadtrat Daniel Jung.


Bürgermeisterin verabschiedet ehemaligen SAK-Vorstand
Während der ersten Sitzung des städtischen Seniorenarbeitskreises (SAK) im Jahr 2023, die federführend von den Mitgliedern des neu gewählten Vorstandes gestaltet worden war, hatte Bürgermeisterin Manuela Strube den ehemaligen SAK-Vorstand verabschiedet. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit während der zurückliegenden neun Jahre. Anwesend waren bei der Sitzung der ehemalige SAK-Vorsitzende Wolfram Meibaum und dessen Stellvertreter Egon Bader.
März – Jahresrückblick Stadt Baunatal 2023
Broschüre gibt Überblick über Projekte am Baunsberg
Anlässlich acht Jahre Teilnahme am Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals Sozialer Stadt) präsentierten Erster Stadtrat Daniel Jung und Frank Grasmeier vom Stadtteilzentrum im März die neue Broschüre „Wohngebiet Baunsberg – gemeinsam gestalten“. Das Wohngebiet Baunsberg hat sich seit Beginn des Programms im Jahr 2015 verändert und verändert sich immer weiter. Das Programm bietet die Chance, das innenstadt-nahe Wohngebiet Baunsberg zu einem attraktiven und lebendigen Wohnstandort weiter zu entwickeln und für die Zukunft fit zu machen.
Gemeinsam mit zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Akteuren aus dem Stadtteil, der Politik und der Verwaltung war die aktuelle Situation im Stadtteil betrachtet und über die zukünftige Gestaltung des Wohngebiets diskutiert worden. Gemeinsame Ziele wurden formuliert, die das Wohngebiet als durchgrünten und lebendigen Bereich stärken und das Image weiter verbessern sollen.
Die Fortschritte und welche Veränderungen noch folgen sollen, können alle Interessierten in der neuen Broschüre nachlesen.


Erfolgreiches Vorlesepaten-Projekt
Zu ihrem traditionellen Erfahrungsaustauch trafen sich im März rund 15 Vorlesepatinnen und Vorlesepaten in der Stadtbücherei. Nach den Einschränkungen während der Pandemie hatten sich alle gefreut, dass die beliebten Vorleseveranstaltungen in der Bücherei sowie in den Kinder- und auch Senioreneinrichtungen wieder angeboten werden können. Bürgermeisterin Manuela Strube hob die große Bedeutung des Vorlesens im Bereich der Sprachförderung hervor. „Sie führen Kinder an das Lesen heran und begeistern sie für Bücher. Und was auch besonders wichtig ist: Sie tragen dazu bei, dass Kinder, die aus anderen Ländern kommen und in Baunatal leben, unsere Sprache leichter lernen und sich so besser bei uns integrieren können“, sagte sie. Mit diesem Projekt ist die Stadtbücherei bei der Stiftung Lesen als Vorlese-Initiative geführt. Die Bücherei unterstützt die Vorlesepaten durch eine kostenlose Ausleihe, Beratung bei der Literaturauswahl, unterstützt bei der Organisation, bietet Schulungen und Erfahrungsaustausche.
Begegnungsfest setzt Zeichen für Vielfalt und Frieden
Ein Zeichen für Frieden, Toleranz, Vielfalt und Zu-sammenarbeit setzten unter dem Motto „Frieden und Begegnungen zum Weltfrauentag“ zahlreiche deutsche und ukrainische Frauen anlässlich des internationalen Frauenfestes zum Weltfrauentag im Haus der Vereine am Erlenbach. Dort verbrachten sie gemeinsam ein paar Stunden, um ihre Hilfs-bereitschaft zu bekunden und zu zeigen, dass sie hinter der Ukraine stehen. Eingeladen hatten dazu das Frauenbüro Baunatal, die Landfrauen Kirch-bauna und der Ukrainisch-Kreative Frauenverein Baunatal, der sich auf Initiative von Nino Balkhamishvili an diesem Abend als „Farben der Ukraine“ neu gegründet hat.


Gäste aus Sangerhausen in der Stadtverwaltung begrüßt
Nach eineinhalb Jahren Pause stand Anfang März ein Austausch zwischen den Baunataler und Sangerhäuser Verwaltungsleitungen an. Der regelmäßige Austausch zwischen der Leitungsebene beider Stadtverwaltungen ist Teil der gelebten Partnerschaft, die Baunatal und Sangerhausen in Sachsen-Anhalt verbindet. Intensiv wurden wieder Gespräche geführt und sich über Themen und Aufgaben, die beide Städte gleichermaßen betreffen und die es zu bewältigen gilt, ausgetauscht.
Text & Foto (V.i.S.d.P)
Stadt Baunatal vertreten durch den Magistrat
Marktplatz 14, 34225 Baunatal
Telefon: 05 61 / 49 92 -0
https://www.baunatal.de
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