Ferienspaß 2024 im Jugendzentrum Second Home
Baunatal | Kids Im Baunataler Jugendzentrum Second Home herrschte in den ersten beiden Ferienwochen wieder ausgelassene Stimmung: 150 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren nahmen am Ferienspaß teil und verbrachten eine Zeit voller spannender Aktivitäten.

In diesem Jahr war in Klein-Baunatal wieder einiges los. Die Kinder übernahmen am Vormittag verschiedene Rollen und Aufgaben in der Mini-Stadt, lernten dabei wirtschaftliches Denken und wie man etwas erschafft.

Alle Bereiche wie die Holz– und Schmuckwerkstatt, das Casino und die Stadtkasse waren an allen Tagen gut besucht. In Klein-Baunatal gab es eine Zeitung und eine eigene Währung. So ergab sich die Möglichkeit, eigene Produkte auf dem Marktplatz zu verkaufen und andere einzukaufen. In Zusammenarbeit mit der Waldstation und dem Spielmobil Augustine erlebten die Kinder weitere tolle Aktionen.
„Ein ausgewogenes Programm mit kreativen Angeboten, Sport und Spiel, Ausflügen in die Natur sowie Entspannung und eine gute Portion Freizeit, um die Stadt zu erkunden, war uns wichtig. Unsere Teamer, die größtenteils auch schon als Kinder beim Ferienspaß waren, haben sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht, geplant und vorgebastelt“, so Lisa Freund-Obruschnik vom Second Home, die federführend für den Ferienspaß verantwortlich ist.
Dieses Jahr gab es eine besondere Neuerung: Erstmals arbeiteten die Kinder in Zusammenarbeit mit Senioren aus der Gemeinde. „Uns hat es gefreut, dass wir ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus dem FIZ (FreiRaum im Zentrum) dafür gewinnen konnten, uns bei einzelnen Workshops zu unterstützen. Wir wollen als Stadt und insbesondere des FIZ die intergenerative Arbeit fördern, getreu dem Motto: ,Each one teach one‘ – jeder lernt von jedem“, erläutert Markus Sahm, Leiter des Kinder- und Jugendzentrums sowie des FIZ in der Rembrandtstraße. Er sieht dort noch viel Potential für die kommenden Projekte und Jahre.

„Eine Vernetzung junger und älterer ehrenamtlicher Bürger wird immer wichtiger für das freiwillige Engagement und umfasst zahlreiche Facetten. Die durch ein Engagement übernommenen Tätigkeiten sind unterschiedlich und die Bereiche, in denen es stattfindet, sehr vielfältig. Es bietet die Gelegenheit, an der Gesellschaft teilzuhaben, mitzugestalten und selbst Verantwortung zu übernehmen. Und außerdem macht es einfach Spaß“,
so Markus Sahm weiter.
Gegessen wurde während der Ferienspaßwochen im JuZ mittags in der benachbarten EAM-Kantine. Die Verantwortlichen sind froh, dass sie in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Kooperation mit der EAM abgeschlossen haben, da in diesem Jahr für die Spätbetreuung bis 16 Uhr 70 Kinder angemeldet waren.
Der Ferienspaß ist nicht nur eine tolle Möglichkeit für die Kinder, ihre Ferien sinnvoll zu verbringen, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der familienfreundlichen Stadt für die Vereinbarung von Familie und Beruf. In der zweiten Ferienhälfte finden dann wieder die Ferienspiele im Stadtteilzentrum statt.
Text & Foto (V.i.S.d.P)
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