Stadtwerkeleiter Jürgen Grimm begrüßt Gisela Herz (r.) und Verwalterin Tochter Susan Herz als neue Fernwärmekunden.

Fernwärme ist eine umweltfreundliche, komfortable und wirtschaftliche Alternative zu herkömmlichen Heizungssystemen und das Fernwärmenetz in Baunatal wird immer weiter ausgebaut.

Vergangene Woche begrüßte Stadtwerkeleiter Jürgen Grimm eine der beiden Eigentümerinnen der Häuser Lohweg 4 und 6, Gisela Herz und Hausverwalterin Tochter Susan Herz als erste Kunden des neu ausgebauten Fernwärmeabschnitts „H.-Nordhoff-
Straße /Im Wiesental“.
Zukünftig werden die neun Wohnungen der beiden Häuser mit der Fernwärme versorgt, die im Volkswagenwerk in Baunatal produziert wird.

Neun Objekte im neuen Fernwärmeabschnitts werden noch folgen, so der städtische Energieberater Johannes Möller.  Der Ausbau des Fernwärmenetzes wurde im Rahmen des energetischen Quartierskonzeptes Innenstadt untersucht und als wichtiges Umsetzungsziel definiert.
Susan Herz, die mit ihrer Firma Herz Immobilienmanagement in Baunatal die Häuser verwaltet, freute sich, dass die Gaszentralheizung, die über 25 Jahre alt war, nun durch eine Fernwärmeübergabestation ausgetauscht wurde. Dadurch werden rund 17,5 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart, berichtet der Energieberater.
Zum Hintergrund:
Fernwärme bleibt eine überzeugende Alternative.
Fernwärme bleibt eine überzeugende Alternative. Neben den unbestrittenen ökologischen Vorteilen von Fernwärmesystemen, der Versorgungssicherheit und dem Komfort zeigt sich seit einigen Jahren, dass diese Systeme im Vollkostenvergleich mit anderen Energieträgern auch eine preisgünstige Wärmeversorgung für den Kunden sind.
Die Arbeitsgemeinschaft für Wärme und Heizkraftwirtschaft fragt jährlich die Kosten der Fernwärmeversorgung bei den Kommunen im gesamten Bundesgebiet ab. Laut der aktuellen Preisübersicht hat sich Baunatal um weitere Platzierungen verbessert und liegt unverändert im vorderen Drittel von 150 Anbietern im gesamten Bundesgebiet.
Im Vergleich zum Juli 2016 ergab sich zu diesem Jahr eine Ersparnis von fast 7 € pro verbrauchter Megawattstunde.

Fernwärme ist Wohnkomfort und Umweltschutz zugleich
Die im Jahr 2014 im Auftrag von der Stadt Baunatal erstellte CO2-Bilanz und Potentialanalyse hat zudem gezeigt, dass die Baunataler Fernwärme im Vergleich zu
Energieträgern wie Heizöl oder Erdgas sehr umweltfreundlich ist. So verursacht die Fernwärme weniger als 10% der CO2-Emissionen als Erdgas. Die Fernwärme benötigt zudem keinen Heizöltank und schafft somit zusätzlich Platz und ist sicher. Eigentümer und WEG-Gemeinschaften können sich beim Anschluss des Hauses an Fernwärme zusätzlich noch über hohe Zuschüsse der KfW-Bankengruppe freuen.

Nähere Informationen zu den KfW-Fördermöglichkeiten sowie zum städtischen Förderprogramm „Energetische Gebäudesanierung“ gibt es beim Energieberater der
Stadt Baunatal, Johannes Möller, Tel.: 0561/4992-418.

Pressetext & Fotos
Magistrat dr Stadt Bauantal
Pressesprecherin Susanne Bräutigam
www.baunatal.de

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