Demokratiepädagogik in Baunatal mit neuen Impulsen

Demokratiepädagogik in Baunatal mit neuen Impulsen

Baunatal | Stadtverwaltung Der Stärkung der Demokratiepädagogik in der Bildungslandschaft stand im Mittelpunkt des Plenums des Bildungsforums Baunatal. Beim Netzwerktreffen wurden Prozesse zur Weiterentwicklung demokratiepädagogischer Angebote in Baunatal gebündelt, die bereits 2018 mit einer Umfrage und einer Best Practise-Börse gestartet waren und inhaltlich in der AG Demokratiepädagogik des Bildungsforums kontinuierlich weiterentwickelt wurden.

Daraus wurden Handlungsempfehlungen zur Demokratiepädagogik entlang der Bildungskette entwickelt und gemeinsam verabschiedet. Ziel dieser Veranstaltung war es, die praktische Umsetzung der Handlungsempfehlungen zu stärken.
Bürgermeisterin Manuela Strube freute sich sehr, über 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungseinrichtungen begrüßen zu können. Sie betonte, dass Demokratie nicht selbstverständlich sei, sondern von Anfang an in den Bildungseinrichtungen gelernt und auch gelebt werden müsse. Hierfür gebe es bereits viele gute Beispiele. Außerdem dankte sie allen Akteurinnen und Akteuren, dass auch in herausfordernden Zeiten der Vernetzungsgedanke im Baunataler Bildungsforum in den Einrichtungen als Qualitätsmerkmal der Bildung von Kindern und Jugendlichen in Baunatal motiviert weitergeführt werde.

Als fachlicher Impulsgeber referierte Professor Dr. Benedikt Sturzenhecker von der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, der seit langem zum Thema Demokratiebildung in Kitas, Schulen und der Kinder- und Jugendarbeit lehrt und forscht. Seine Ausführungen zu „Demokratische Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Bildungslandschaft kooperativ stärken“ griffen die bereits bestehenden Vernetzungsstrukturen des Baunataler Bildungsforum auf und bestärkten den Ansatz. Zudem hob er die Bedeutung partizipativer Pädagogik hervor und betonte, wie wichtig die Qualität pädagogischer Angebote sei. Einfache Mehrheitsentscheide oder etwas zur Auswahl zu stellen, biete noch keine ernstgemeinte Mitgestaltungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche: „Wenn Kinder entscheiden können, ob sie das rote oder grüne Gummibärchen möchten, ist dies noch lange keine Partizipation“, so Professor Dr. Sturzenhecker.
Inspiriert durch den Vortrag diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend in Gruppen, welche Ansätze für die Bildungslandschaft in Baunatal daraus zu entwickeln werden sollten und wie eine noch stärkere Umsetzung der Handlungsempfehlung gelingen kann.

Text & Foto (V.i.S.d.P)
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