Baunatal und Kassel setzen deutliches Zeichen für Inklusion – Vertreter beider Städte besichtigen mit Delegation von Special Olympics die Sportstätten

Baunatal und Kassel setzen deutliches Zeichen für Inklusion –  Vertreter beider Städte besichtigen mit Delegation von Special Olympics die Sportstätten

Baunatal | Sport Auf dem Weg zu den Special Olympics Hessen Landes-Sommerspielen 2029 in Baunatal und Kassel ist ein weiterer Schritt getan: In der vergangenen Woche war eine Delegation u.a. mit Vertreterinnen und Vertretern der beiden Stadtverwaltungen und von Special Olympics Hessen in beiden Kommunen unterwegs, um sich ein Bild von den möglichen Austragungsorten zu machen. Beide Städte haben sich letztes Jahr gemeinsam um die Ausrichtung des inklusiven Sportgroßereignisses beworben und hoffen auf den Zuschlag.


Virtuelle Besichtigung
Der Besuch begann im Kasseler Rathaus. Dort nahm sich die Runde mehr Zeit als ursprünglich geplant. Neben dem offiziellen Empfang durch Kassels Stadtrat für Ordnung, Sicherheit und Sport, Heiko Lehmkuhl, wurden anhand von Google-Maps schon einmal verschiedene Sportstätten in beiden Städten vorgestellt, die für die Wettbewerbe infrage kommen. Ein geplanter Abstecher in die Kasseler Innenstadt musste aus Zeitgründen entfallen.
Stattdessen ging es direkt weiter zum Kasseler Auestadion. Vor Ort besichtigte die Delegation das Stadion, die Sporthalle Auepark sowie die task-Halle. Nach einem Imbiss im Sportamt setzte die Gruppe ihre Tour dann in Baunatal fort.


Dort standen zunächst die Rundsporthalle und anschließend das Parkstadion auf dem Programm. Die winterlichen Bedingungen erschwerten an diesem Tag die Begutachtung der Außensportanlagen erheblich, Schnee und glatte Wege ließen nur eingeschränkte Einblicke zu. Ein kurzer Spaziergang führte die Gäste schließlich durch den Stadtpark bis zum Baunataler Marktplatz.
Zum Abschluss begrüßte Bürgermeister Henry Richter die Delegation im Rathaus. „Die Special Olympics Landesspiele sind weit mehr als ein Sportereignis. Sie sind ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gemeinsam mit Kassel wollen wir optimale Bedingungen schaffen und unsere Region nachhaltig stärken“, betonte er.


Vielfältige Sportstätten und Erfahrungen
Mit der gemeinsamen Bewerbung setzen Kassel und Baunatal ein deutliches Signal für Inklusion. Beide Städte verfügen über vielfältige Sportstätten und Erfahrung in der Organisation inklusiver Veranstaltungen, – zuletzt u.a. beim inklusiven Spiel- und Sportfest im Baunataler Parkstadion sowie bei „FürAlle – Sport Vernetzt“ in Kassel.


Entscheidung fällt demnächst
Ob Kassel und Baunatal tatsächlich Austragungsorte für diese wunderbare inklusive Sportveranstaltung im Jahr 2029 sein werden, entscheidet Special Olympics Hessen in den nächsten Monaten. Durchsetzen müssen sich die Nordhessen gegen die beiden Mitbewerber Marburg und Wiesbaden

Text & Foto (V.i.S.d.P)
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