60 60 NEO-POP-ART oder KAPITALISTISCHER REALISMUS – von Nils Jantzen
Baunatal | Kunst Eine neue Ausstellung in der Galerie Baunatal mit Nils Jantzen: Vernissage: 30.08.25 / 17h danach offen bis 21.09.25 jeweils Sonntags von 14 – 17h
Nils Jantzen über seine Ausstellung „CROSSING TIMES“

„Willkommen in der Galerie Baunatal – und vor allem: willkommen in meiner Welt von Nils Jantzen. Mit dieser Ausstellung werden nicht nur die Türen zu einer neuen Ausstellung geöffnet, sondern auch zu einem Raum, in dem Zeit, Perspektive und Realität miteinander tanzen. Der Titel „Crossing Times“ ist kein Zufall – er ist Einladung und Herausforderung zugleich. „
Der 18-jährige Künstler Nils Jantzen interpretiert Pop Art und Neo-Pop-Art aus seiner heutigen Sicht. In einer Welt im Umbruch, geprägt von verschobenen Werten, Egoismen und Machtstreben, spiegelt seine Kunst die Unmenschlichkeit durch Krieg und Zerstörung wider. Zerfallende Weltordnungen und der Aufstieg neuer Großmächte sind zentrale Themen seiner Werke. Mit seinen 60 Arbeiten führt Jantzen uns zurück in die 50er und 60er Jahre, um die Vergänglichkeit vermeintlich glücklicher Zeiten zu verdeutlichen.
Sein Gesamtkunstwerk „60 60“ wird auf einer Wandfläche präsentiert. Die 60 Bilder zeigen bekannte Logos, Werbungen oder Schriftzüge von Konsumgütern und Massenmedien, jeweils in der Größe von 60 x 60 cm auf Leinwand. Im fotorealistischen Stil der Pop Art bestechen sie durchleuchtende Farben und klare Konturen. Die Ausstellung in seiner Gesamtheit wird erstmalig in der Galerie Baunatal gezeigt.
Sechs zusätzliche Werke im Format „60 60“ zeigen verschiedene Ansichten des Rubik’s Cube in unterschiedlichen Spielsituationen. Der weltbekannte Drehpuzzle-Klassiker, entwickelt 1974 von Ernő Rubik, symbolisiert ebenfalls die Vergänglichkeit und zeitloser Aktualität.
Mit „60 60“ zollt Jantzen Künstlern wie Richard Hamilton, Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Keith Haring sowie Neo-Pop-Art-Meistern wie Jeff Koons und Takashi Murakami Respekt. Der Begriff „Kapitalistischer Realismus“, geprägt von Gerhard Richter, findet ebenfalls Eingang in seine künstlerische Auseinandersetzung.

Die Ausstellung setzt ein starkes Zeichen für die Verbindung von Kunstgeschichte und Gegenwart – ein eindrucksvolles Werk eines jungen Talents.
Jedes der 60 Einzelbilder kann von Kunstliebhabern erworben werden. Bei Erwerb mehrerer Bilder kann sich jeder individuell ein eigenes Kunstwerk zuhause schaffen. Egal ob 2-3 oder 4 Bilder in Reihe – oder 4 oder mehr Bilder als Quadrat oder Rechteck. Jedes verkaufte Einzelbild wird durch eine schwarze Leiwand ersetzt. Genau nach einem Jahr wird diese Ausstellung wiederholt und der Künstler will dann zeigen, wie stark die Vergänglichkeit in die lebendige Gegenwart gerettet worden ist.
Pressetext & Fotos (V.i.S.d.P)
Galerie Baunatal
Oberzwehrener Straße 2, 34225 Baunatal
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