25 Jahre Stadtteilzentrum Baunsberg – 1999 wurde die städtische Eintrichtung eröffnet
Baunatal | Stadtgesellschaft 25 Jahre Stadtteilzentrum Baunsberg boten am letzten Maiwochenende einen schönen Anlass zum Feiern. Rund um den Platz Bornhagen und im Kinder- und Familienzentrum fanden sich zahlreiche Gäste ein. Grußworte, verbunden mit den besten Wünschen und einem großen Dank an alle, die hier tätig sind, gab es von Erstem Stadtrat Daniel Jung und Vize-Landrätin Silke Engler. Die ehemalige Baunataler Bürgermeisterin kam nicht mit leeren Händen: Für die wunderbare Arbeit, die das Stadtteilzentrum und der ebenfalls seit 25 Jahren bestehende Förderverein Stadtteilzentrum Baunsberg für alle Generationen im Wohngebiet leisten, brachte sie einen Scheck vom Landkreis Kassel mit.
Auch Sascha Holstein von der Wohngesellschaft Nassauische Heimstätte überreichte STZ-Chef und Geschäftsführer des Fördervereins Frank Grasmeier einen Scheck. Für ihn gab es mit einer Würdigung durch den Ersten Stadtrat eine besondere Überraschung.
„Frank Grasmeier steht für 25 Jahre kontinuierliche Arbeit am Baunsberg. Sein Herz schlägt für Chancengleichheit. Er ist ein Netzwerker durch und durch und hat immer das Ganze im Blick, und das umfasst die ganze Stadt Baunatal“,
Daniel Jung, Erster Stadtrat
betonte Daniel Jung. Frank Grasmeier bedankte sich herzlich für die lobenden Worte, „die ich alle sehr gerne an mein superengagiertes Team weitergebe“, sagte er.
Nach dem „offiziellen“ Teil der Festveranstaltung gab bei Kaffee und Kuchen viele schöne Begegnungen und Gespräche. Für die kleineren Besucher gab es tolle Spiel- und Mitmachangebote u.a. mit dem Spielmobil Augustine. Für die musikalische Umrahmung sorgte an diesem sonnigen Nachmittag das Duo „Zweierlei“.
Ein Vierteljahrhundert sind auch ein würdiger Anlass für einen Rückblick auf die Erfolgsgeschichte des STZ, auf die die Stadt und alle jene, die mit der Entwicklung des STZ verbundenen sind, mit Recht stolz sind. Längst ist die Einrichtung für jüngere und ältere Bewohner und Bewohnerinnen gleichermaßen zu einer festen Institution im Wohngebiet geworden und leistet zudem einen wichtigen Beitrag im Bereich In-tegration, der in die ganze Stadt ausstrahlt.
Rückblick 25 Jahre Stadtteilzentrum Baunsberg
1999 wurde das Stadtteilzentrum Baunsberg von der Stadt Baunatal in Betrieb genommen. Im Zuge der Erweiterung des Wohngebietes mit Neubaumaßnahmen auch im öffentlich geförderten Wohnungsbau war in den 90iger Jahren die Bevölkerung von 3.500 auf 5.300 Einwohner angestiegen.
Eine wichtige Aufgabe war es bereits damals, die neu zugezogene Bevölkerung zu integrieren, das interkulturelle Zusammenleben zu fördern und ein generationenübergreifendes, alle Nationalitäten ansprechendes Angebot stadtteilorientierter Sozialarbeit aufzubauen. Als optimal gelegener Standort für ein Stadtteilzentrum als neuer Begegnungsort für das Wohngebiet konnte das gerade frei gewordene Gebäude Bornhagen 3 von der Stadt Baunatal erworben werden, das bis in die 80iger Jahre als katholischer Teil des ökumenischen Kirchenzentrums Bornhagen genutzt wurde.
Zum 1998 entwickelten Betriebskonzept gehörte eine Verlagerung des damaligen Jugendbildungswerkes der Stadt Baunatal (dem aktuellen Produktbereich Kommunale Bildungsplanung) zur gemeinsamen Nutzung des Gebäudes. Außerdem wurde die Zusammenarbeit mit Beratungsstellen von anderen Trägern angestrebt, wie z.B. die weiterhin bestehende Koope-ration mit der Migrationsberatung für Erwachsene des Diakonischen Werkes.
Um weitere Finanzierungsmöglichkeiten wie Spenden und Fördermittel zu erschließen und für die Bewirt-schaftung der Räume wurde im Dezember 1998 der Förderverein Stadtteilzentrum Baunsberg e.V. gegründet. Mitglieder sind Privatpersonen, Vereine, Einrichtungen und Wohnungsbaugesellschaften, die sich für das Wohngebiet und die Aktivitäten im Stadtteilzentrum engagieren.
Zu den vielfältigen Aufgaben gehören seither u.a. Angebote für Kinder und Erwachsene, die Koordination und Vernetzung von sozialen Angeboten im Wohngebiet, die Beteiligung der Bewohner bei Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung und zur baulichen Entwicklung, Integrationsangebote für Migranten, niedrigschwellige Beratungsangebote u.v.m..
Ein umfangreiches außerschulisches Bildungsprogramm bietet der Kinderbereich für die Vier- bis Zwölfjährigen Jahre mit vielen tollen Angeboten. Eine enge Kooperation gibt es mit Kindertagesstätten und Grundschulen, mit denen gemeinsame Projekte entwickelt und durchgeführt werden.
Für die Angebote und die Einrichtung der Gebäudes gab es ab 1998 einen umfangreichen Beteiligungsprozess, z.B. bei Elternabenden in den Bildungseinrichtungen im Wohngebiet.
Text & Foto (V.i.S.d.P)
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