Elektromobilität Baunatal; Elektromobilität Nordhessen: #baunatal; ladeinfrastruktur Elektroauto
Die neue Ladesäule ist freigegeben: Friedrich Heintzemann (v.l., Vorstand KSV), Sandra Hübner (Pressesprecherin EAM), Andreas Schneider (Leiter Netzregion Baunatal der Energie-Netz Mitte), Ingo Flaßpöhler, Dirk Woitaszczyk, Nadja Jäger (Autohaus Glinicke), Erste Stadträtin Silke Engler, KSV-Präsidentin Annette Böhle.

Neue Ladesäule für Elektrofahrzeuge am AquaPark eingeweiht – KSV Baunatal jetzt mit neuem E-Golf

Eine gut ausgebaute Lade-Infrastruktur für die Nutzer von E-Fahrzeugen schafft die Voraussetzung dafür, die Elektromobilität voranzubringen und „alltagstauglich“ zu machen.
Die Stadt Baunatal nimmt darin in Nordhessen eine Vorbildfunktion ein. In der vergangenen Woche wurde auf dem Parkplatz an der Altenritter Straße zwischen Aqua-
Park, Max-Riegel-Halle und KSV-Sportwelt ein weiteres Ladesäulensystem freigegeben. Damit gibt es in Baunatal bereits fünf städtische Ladestationen, die den Bürgerinnen
und Bürgern, ebenso den Gästen der Stadt ein kostenloses „Auftanken“ von E-Autos ermöglichen.
Gleichzeitig weihte der KSV Baunatal seinen neuen EGolf offiziell ein und ist damit mutmaßlich der erste Breitensportverein in Deutschland, der ein solches Fahrzeug
besitzt.
„Die neue Ladesäule in zentraler Lage ist ein wichtiger Beitrag, die E-Mobilität in Baunatal und damit auch in der Region weiter zu etablieren“, sagte Erste Stadtätin Silke
Engler bei der Einweihung. Dazu waren neben KSV-Vorstandsmitgliedern und Vereinspräsidentin Annette Böhle auch Vertreter der EAM und der Firma Glinicke anwesend, die die Anschaffung des vereinseigenen Elektroautos unterstützt haben. Dafür gab es einen großen Dank von KSV-Vorstandsmitglied Friedrich Heintzemann. Ein
weiterer Dank galt der Stadt, die mit der Inbetriebnahme der Ladesäule dieses Projekt erst ermöglicht habe.
Elektromobilitätskonzept für Nordhessen
Einheitliche Ladestationen für Elektroautos zu schaffen ist ein wichtiges Ziel des vom Bund geförderten nordhessischen Elektromobilitätskonzepts, das die Stadt Baunatal als federführende Kommune derzeit gemeinsam mit Borken und der Gemeinde Reinhardshagen sowie dem Regionalmanagement Nordhessen erarbeitet. Ein
wesentlicher Aspekt bei der Aufstellung von Ladesäulen sei ein guter Standort, stellte die Erste Stadträtin fest. „Die KSV-Sportwelt, die Max-Riegel-Halle und der AquaPark sind gleich drei Frequenzbringer, die Lage auf dem Großparkplatz passt hervorragend“, sagte sie. Eine weitere Besonderheit dieses Standorts sei, dass sich auch Nutzer von Elektro-Kleinfahrzeugen wie z.B. Motorrollern, an der Kasse des AquaParks einen Stecker zum Aufladen ausleihen können.
Das neue Ladesystem der Nordhessischen Firma Plug and Charge besteht – analog der Ladestation vor dem Cineplex- Kino – aus drei Ladepunkten mit Typ 2-Anschluss und einer Ladeleistung von jeweils 11 KW. Die Nutzung erfolgt ohne Zugangskarte und zunächst unentgeltlich.
E-Golf für den KSV
Der neue E-Golf des KSV sei eine wunderbare Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten der Stadt, sagte Silke Engler und verwies u.a. auf die Möglichkeit für Baunataler Bürger, sich kostenlos einen E-Golf für eine Probefahrt ausleihen zu können. Mit der Anschaffung des E-Golfs habe man ein Zeichen setzen wollen, „für die Stadt, für die Region und für das VW-Werk“, sagte Friedrich Heintzemann. Mit der Realisierung dieses Projekts solle das VW-Werk bei dem bevorstehenden technischen Wandel vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb gestärkt und unterstützt werden. Eingesetzt wird das neue, innovative Vereins-Fahrzeug mit einer Reichweite von 300 Kilometern sowohl für Fahrten der Mitarbeiter aus der Geschäftsstelle als auch der Ehrenamtlichen, erläuterte Friedrich Heintzemann. Vielleicht werde man den E-Golf auch als Belohnung für besondere sportliche Leistungen als Leihauto zum Testen an Mitglieder anbieten, fügte er hinzu.
Bereits im Mai 2015 gab es auf Seiten des KSV Baunatal die Vision für eine Ladeinfrastruktur in der Nähe der Sportwelt. Gespräche mit dem VW-Werk, der Firma Glinicke und der Stadt Baunatal folgten. Nach über zwei Jahren wurden die Pläne jetzt umgesetzt.

Text und Foto
Magistrat der Stadt Baunatal
www.bauantal.de

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