Sport in Baunatal

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#SportinBaunatal – Am 4. Mai den Sport in Baunatal per Foto sichtbar machen

Am Samstag, den 4. Mai soll dem Hashtag #SportinBaunatal in den sozialen Medien Leben eingehaucht werden und alle Baunataler, die an diesem Tag Sport machen oder dabei zuschauen, können mitmachen. Im Interview mit den Baunataler Nachrichten erzählten Bürgermeisterin Silke Engler und Stadtmarketing-Chef Dirk Wuschko, was an diesem Tag passiert, wie die Idee entstanden ist und um worum es an diesem Tag gehen soll.

Welche Bedeutung hat Sport für Baunatal?
Bürgermeisterin: Wir haben in unserer Stadt insgesamt sechs große Sportvereine, in denen über 16.000 Sportler aktiv sind. Schon allein dadurch ist Sport aus Baunatal nicht wegzudenken. Mit unseren fünf großen Sporthallen, dem Parkstadion und den vielen Sport- und Kunstrasenplätzen schafft die Stadt Baunatal beste Trainings-voraussetzungen für die Aktiven aller Sportarten, die den Namen der Sportstadt Baunatal bei Wettkämpfen, Turnieren und Meisterschaften weit über die Grenzen der Region hinaustragen. Und mit der Deutschen Meisterschaft im Radsport, Länderspielen im Fußball und Handball u.v.m. hat Baunatal sich schon vielfach als bundesweiter Austragungsort für Veranstaltungen im Spitzensport profiliert.

Was ist das Ziel dieses Tages?
Bürgermeisterin: Wir finden es wichtig, einmal die gesamte Bandbreite des Sports in unserer Stadt sichtbar zu machen. An diesem Tag können alle Baunataler in den Social Media-Kanälen aber auch auf der Website des Stadtmarketings sehen, wie tief der Sport in der Stadt verwurzelt ist.
Für die Einwohner wird sichtbar: Wir sind hier in der Stadt ganz viele, die Sport machen oder sich dafür interessieren. Besonders würden wir uns freuen, wenn dadurch der Zusammenhalt zwischen den Baunatalern gestärkt wird.
Dirk Wuschko: Hinzu kommt die Außenwirkung, die wir erzielen können. Wenn ein Hashtag (#) beispielsweise auf Instagram innerhalb kurzer Zeit sehr viele Treffer erzielt – was an diesem Tag so sein soll – dann steigt er im Ranking nach oben. Dadurch wird er verbreitet und mehr Menschen bei ihren Vorschlägen angezeigt. Dadurch wird #SportinBaunatal über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt.

Wie ist die Idee entstanden?
Dirk Wuschko: Wir betreuen vom Stadtmarketing aus viele Social Media-Kanäle und beobachten was in der Stadt passiert. In den letzten Jahren ha-ben viele Sportvereine – teilweise sogar die einzelnen Abteilungen – eigene Accounts erstellt, viele Baunataler posten Fotos beim Joggen, Radfahren oder Fitnesstraining und jeder versucht möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen. Aber natürlich findet nicht gemeinsam statt und es wird nicht sichtbar, dass wir alle in einer Stadt agieren. Das wollen wir mit dieser Aktion ändern und am 4. Mai deutlich sichtbar machen.
Bürgermeisterin: Ich finde es unglaublich spannend alle Sportler an einem Ort zusammen zu bringen – auch wenn es nur virtuell auf der Website des Stadtmarketings und auf den bekannten Social Media-Plattformen passiert.

Bei #sportinbaunatal kann jeder Baunataler mitmachen – ob im Verein oder Privat

Wie kann man an der Aktion mitmachen?
Dirk Wuschko: Das ist ganz einfach: Jeder kann, während er am 4. Mai Sport macht oder auch beim Sport zuschaut, ein Foto mit dem Smartphone machen und dies bei Facebook, Instagram oder Twitter hochladen. Wenn dann noch der #sportinbaunatal in den Kommentar genommen wird, finden wir dieses Foto.

Was passiert mit den Bildern, die an dem 4. Mai gepostet werden?
Dirk Wuschko: Wir setzen eine Social Media-Wall (Software) auf, die permanent im Hintergrund auf Twitter, Facebook und Instagram Bilder ein-sammelt, die unter dem Hashtag #sportinbaunatal gepostet werden. Dort wird dann eine Bildergalerie erzeugt, die auf unterschiedlichsten Medien angesehen werden kann, z.B. auf unserer Homepage aber auch in den Social Media Kanälen. Man kann sozusagen ab morgens live zusehen, wie die Fotos ankommen.

Geht das nur über Social Media?
Dirk Wuschko: Nein. Wir bieten bewusst auch einen Weg an, den Menschen wählen können, die kein Facebook & Co nutzen. Sie können uns über die E-Mail-Adresse foto@stamaba.de ihre Fotos schicken. Damit erklären sie sich aber bereit, dass das Foto in den Sozialen Medien veröffentlicht wird. Denn nur darüber werden sie sichtbar. Ich veröffentliche die Fotos dann über den Stadtmarketing-Instagramaccount

Kann man schon vorher Bilder unter dem Hashtag posten? Passiert mit denen auch schon was?
Dirk Wuschko: Den Hashtag gibt es bereits und von daher kann man ihn natürlich schon benutzen. Es benutzen ihn noch nicht sehr viele Personen, daher ist der Hashtag noch nicht mit vielen Bilder gefüllt. Am 4. Mai werden wir die Beiträge visualisieren, die an diesem Tag gepostet werden. Aber was bereits online ist, wird ja nicht gelöscht –wir haben gar kein Zugriff auf diese Fotos in anderen Accounts.

Arbeitet das Stadtmarketing bei der Aktion mit den Vereinen zusammen?
Dirk Wuschko: Ja, die ganze Kampagne funktioniert nur zusammen mit den Vereinen, weil die Menge der Menschen, die #SportinBaunatal macht, dort organisiert ist. Wir haben im Vorlauf der Kampagne Menschen gesucht, die mit ihrem Gesicht für Sport in dieser Stadt stehen. Und die kommen logischerweise eher aus der Vereinslandschaft. Sie werben ab heute mit ihren Gesichtern für den 4. Mai und für #SportinBaunatal.
Bürgermeisterin: Besonders freut es mich, dass auch überregional bekannte Baunataler, wie den derzeitigen Fußballtrainer von Eintracht Braunschweig Andre Schubert oder die weltweit als FIFA Schiedrichter-Assistentin aktive Katrin Rafalski ihr Gesicht für die Kampagne zur Verfügung stellen. Zum anderen sind alle Stadtteile durch einen Sportler vertreten, was deutlich macht, dass das Thema Sport im gesamten Stadtgebiet ein hohen Stellenwert hat.

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Ist der Sporttag nur für die Vereine oder können sich auch Nichts-Vereinssportler beteiligen?
Dirk Wuschko: Nein, die Grundidee ist: Es kann jeder mitmachen. Wer beispielsweise am Morgen Frühsport macht oder mit seinem Sohn im Garten kickt, macht #SportinBaunatal und kann dies mit einem Bild zeigen.
Bürgermeisterin: Ich sehe oft viele Baunataler auf den Wegen ringsherum joggen, walken oder Fahrrad fahren. Auch diejenigen sind herzlich weingeladen, ein Bild zu posten.

Und warum dieser eine Tag?
Dirk Wuschko: Solang es über einen langen Zeitraum läuft, nimmt man immer nur das eine Bild wahr und nicht die gesamte Menge. So können die Baunataler am 4. Mai auf den verschiedenen Plattformen nach dem Hashtag suchen und bekommen eine große Auswahl an Bildern angeboten.
Und wir haben natürlich noch die Verbindung zur Automobilausstellung, wo wir das ganze Areal der Straße „An der Stadthalle“ mit sportlichen Aktivitäten füllen werden. Wer also an dem Tag Lust hat – unabhängig vom Vereinssport – Sport zu machen kann das auch auf der Automobilausstellung machen. Es wird Angebote für Groß und Klein geben.
Der 4. Mai wurde außerdem ausgewählt, da an dem Tag unter anderem Heimspiele von den KSV Fußballern, den GSV Handballern und der HSG Handballer stattfinden. Das heißt, wer als Zuschauer auf dem Platz bzw. in der Halle ist und ein Foto macht, kann das natürlich auch als #SportinBaunatal posten, auch wenn er selbst nicht sportlich aktiv ist. So wird die Verbundenheit zum Thema Sport noch deutlicher.

Was ist mit den Baunatalern, die an dem Tag ein Auswärtsspiel haben und somit leider keinen „Sport in Baunatal“ machen können?
Dirk Wuschko: Da sie aus Baunatal kommen, können sie natürlich genauso vom Auswärtsspiel ein Foto machen und die Aktion an dem Tag mit einem Posting unterstützen.

Foto und Text
Magistrat der Stadt Baunatal
www.baunatal.de


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